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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Die Spanien-Chefin der BBVA drängt auf Beendigung der politischen Instabilität

Aufschwung in Gefahr

Auf einem von „La Opinión de Tenerife“ und „La Provincia“ organisierten Wirtschaftsforum im Hotel Santa Catalina hielt Cristina de Parias, Direktorin der BBVA Spanien, vor Inselpolitikern und -unternehmern einen Vortrag über diverse politische und wirtschaftliche Themen sowie den Wandel in ihrer Bank.



Fotogalerie© EFE
22.06.2016 - Gran Canaria -
Cristina de Parias wies darauf hin, dass das Fehlen einer handlungsfähigen Regierung und die Nicht-Weiterführung der Reformen sowohl national als auch auf den Kanaren den wirtschaftlichen Aufschwung schwächten. Trotz günstiger Bedingungen wie dem Tiefstand der Zinsen, dem niedrigen Ölpreis und dem erleichterten Kreditzugang sind nach ihrer Meinung viele Investitionen wegen der politischen Unsicherheit auf Eis gelegt worden. Trotzdem wies die Spanien-Chefin der BBVA dem Land einen Stellenwert als „wirtschaftlicher Motor“ Europas zu. Unter den Regionen würden besonders die Kanarischen Inseln wachsen, so de Parias, gestärkt durch den Tourismus und die Bemühungen der Unternehmen, in das Ausland zu expandieren, sich zu modernisieren und zu investieren. Demnach stehen die Chancen gut für ein anhaltendes Wachstum im kommenden Jahr, vorausgesetzt, es kommt bald eine stabile Regierung zustande, die den aufgenommen Reformkurs fortführt. 
Befragt nach den von ihr empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitslosigkeit, dem Hauptproblem Spaniens, sprach sich die Bankenchefin für eine größere Flexibilität bei der Anstellung nach den realen Bedürfnissen der Unternehmen, die Verbesserung der Ausbildung und die Förderung der Innovation aus.  
Neben der politischen Entwicklung sprach de Parias auch über das Thema ihres Vortrages: „Der Wandel des Finanzsektors. Ziele und Chancen für die BBVA“. Demnach hat die BBVA auf den Kanaren einen Marktanteil von 20% und zählt 300.000 Kunden, die in den knapp 140 Filialen persönlichen Service erhalten. Dabei wies die Spanien-Chefin der Bank, die in 30 Ländern vertreten ist, auf die wachsende digitale Kundenbetreuung hin. Hier habe die BBVA einen Schwerpunkt gesetzt und den Service sowie die Leistungen, die per Internet oder App angeboten werden, ausgebaut und verbessert, ausgehend von den Bedürfnissen der heutigen und der zukünftigen Kunden. Auch im Bereich der Firmenbetreuung habe man sich zunehmend spezialisiert. 
De Parias erklärte, dass die Bank in den vergangenen Jahren durch eine gezielte geografische Ausbreitung, eine Politik des gemäßigten Risikos und einen Ausbau des Kapitals ihre Position gestärkt habe. Als eine der großen Herausforderungen des Bankensektors allgemein nannte die Finanzexpertin die Wiedergewinnung des Verbrauchervertrauens. 
Den kanarischen Unternehmern streckte sie sprichwörtlich die Hand entgegen und bot ihnen eine gute Zusammenarbeit und Unterstützung ihrer Projekte an. 






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