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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Die Trauminsel Teneriffa im Atlantik wird von denen, die sie kennen, zu Recht als Mini-Kontinent bezeichnet. Von Ost nach West, von Nord nach Süd finden sich hier unterschiedlichste Klima- und Landschaftszonen, die immer wieder durch ihre Kontraste verblüffen. Wo, bitteschön, kann man schon auf der Welt morgens einen Ausflug in verschneite Berge unternehmen und sich nachmittags am Strand in der Sonne aalen? Teneriffa macht's möglich, zumindest im Winter. Im Sommer kann man auch in den Bergen warme Temperaturen genießen. "Schuld" ist der Pico del Teide, mit 3.718 Metern der höchste Berg von Spanien, der im Winter strahlend weiß verschneit gegen den prächtig blauen Himmel kontrastiert. Wer sich zu diesem Bild noch die üppige, ganzjährig blumenreiche Vegetation der nördlichen Küste vorstellt, wird zweifellos verstehen, warum Teneriffa auch "Paradiesinsel" genannt wird.

DER NORDEN
Puerto de la Cruz im Norden der Insel liegt mitten im lieblichen grünen Orotavatal und bietet dem Erholungssuchenden alles, was das Herz begehrt. Die herrlichen Martiánez-Freibadanlagen haben das einzige Manko ausgeglichen, das dieser Ort einst hatte: steinige Strände mit hohem, teilweise sehr gefährlichem Wellengang. Jetzt aber kann sich der Urlauber hier in den riesigen Pool-Anlagen direkt am Meer unter Palmen in der Sonne erholen. Das Wasser wird aus dem Atlantik in die Pools gepumpt, so dass auch auf das Bad im „echten, salzigen Meerwasser“ nicht verzichtet werden muss.
Für diejenigen, die einen Einkaufsbummel unternehmen wollen, gibt es in Puerto de la Cruz mehr als genug Möglichkeiten: Die Zeit vergeht rasend schnell in den vielen Boutiquen, Andenkenläden, Parfümerien und Inderläden (zollfreie Ware!)
Natürlich ist auch für die Erfrischung zwischendurch mehr als ausreichend gesorgt: überall laden nette Eisdielen, Terrassencafés, Restaurants, Pinten, Bierstuben etc. in den Fußgängerzonen und den Avenidas ein. Und eine richtige spanische Bodega sollte man natürlich auch einmal in der Altstadt besuchen – allerdings lieber in den Abendstunden. Dann spielen nämlich in verschiedenen Lokalen auch Musikgruppen die beliebten spanischen, südamerikanischen und kanarischen Melodien. Dazu ein Vino tinto, ein spanischer Rotwein also, ein paar Tapas – und die Stimmung ist perfekt. Tapas sind übrigens auch eine typisch spanische Angelegenheit, denn der Spanier trinkt nie alkoholische Getränke, ohne wenigstens eine Kleinigkeit dazu zu essen. Tapas sind also Mini-Portionen der verschiedensten Gerichte. Dabei kann es sich um Muscheln, Knoblauch-Fleisch, Tortilla, Langostinos, Tintenfische - oder einfach ein bisschen Ziegenkäse oder Schinken oder Oliven handeln, ganz nach Geschmack und Appetit.
Ein Urlauber wird wohl kaum Zeit haben, all die unzähligen Restaurants, die mit unterschiedlichsten Spezialitäten locken, auszuprobieren. Um Ihnen die Qual der Wahl zu erleichtern, haben wir einen kleinen Überblick zusammengestellt. Den Restaurant-Führer finden Sie, wenn Sie ein paar Seiten weiter blättern.
Auch Disco-Freaks können sich hier austoben. Zahlreiche Discotheken locken mit unterschiedlichstem Ambiente: von cool bis crazy, von poppig bis plüschig, von schicki-micki bis ausgeflippt, von eleganten Tanzlokalen mit Orchester bis hin zu den Night-Clubs, wo die immer wieder schönen Oldies auf dem Plattenteller kreisen.
Aber natürlich hat der Norden Teneriffas weit mehr zu bieten als die Urlaubermetropole Puerto de la Cruz. Da wäre zum Beispiel die alte Patrizierstadt La Orotava mit ihren wunderschön erhaltenen alten Herrenhäusern und den berühmten handgeschnitzten Holzbalkonen. Der Ort Garachico mit den Felsenbädern aus Lavastein und die Stadt des Weins, Icod de los Vinos, mit ihrem berühmten über 1.000-jährigen Drachenbaum sind weitere Sehenswürdigkeiten.
In der entgegengesetzten Richtung auf der Inselkarte bieten sich Besichtigungen der Universitätsstadt La Laguna und der Hauptstadt Santa Cruz an, moderne Städte, in denen ein reiches Kulturangebot zu finden ist.
Mehr Details zu den einzelnen Ortschaften und Städten im Norden Teneriffas finden Sie auf den folgenden Seiten.

DER SÜDEN
Wer in den Süden fährt oder eines der dort gelegenen Urlaubsgebiete bucht, findet eine völlig andere Landschaft vor: Wüstenähnlich sieht der Süden aus – kaum zu glauben, wenn man aus der üppigen Vegetation des Nordens kommt. Hier steht der Urlaub unter einem einzigen Motto: Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Und deshalb sind an den südlichen Stränden auch die Beach-Boys und -Girls voll in ihrem Element.
Den Anfang macht hier – von Santa Cruz aus gesehen – die (heute nicht mehr ganz so stille) Costa del Silencio – und hier ist die Ferienanlage Ten-Bel wohl das gefragteste Ziel. Die Windsurfer zieht es jedoch eher nach „nebenan“, nach El Médano, ein ehemaliger Fischerort, der wegen seines Traumstrandes und der ganzjährigen günstigen Windverhältnisse auch „Surf-City“ genannt wird. Windsurfer finden hier tagein, tagaus so tolle Bedingungen für ihren Sport, dass in El Médano alljährlich internationale Wettkämpfe ausgetragen werden. Los Cristianos, gleichfalls ein früherer Fischerort, ist inzwischen zu einem der beiden größten Urlaubszentren des Südens geworden. Hier ist richtig was los, sowohl tagsüber am Strand, als auch in der Nacht in den vielen Restaurants, Discos, Pubs und Pinten.
Los Cristianos geht heute nahtlos in Playa de las Américas über. Beide Urlaubsorte sind zu einem großen Tourismuszentrum zusammengewachsen. Las Américas ist eines der beliebtesten und bekanntesten Urlaubsziele im Süden – ein Ort, der übrigens (einschließlich der Badestrände) künstlich geschaffen wurde. Sowohl Los Cristianos als auch Las Américas sind von Kopf bis Fuß auf Urlaub eingestellt. Der Besucher wird kaum eine Zerstreuungsmöglichkeit vermissen. Schöne Badestrände reihen sich aneinander – Las Vistas, Playas de Troya, Torviscas, Fañabé. Ganz besonders schön ist der helle Sandstrand Playa del Duque gleich unterhalb des gleichnamigen Luxushotels an der Costa Adeje. Hier ist das Wasser besonders klar und der Strand äußerst gepflegt.
Traumhaft schön ist es auch in Los Gigantes, einem kleinen Urlaubsort, der direkt bei den malerischen Steilfelsen Los Gigantes gelegen ist und aus drei Gründen von sich reden macht: Einmal ist der moderne Yachthafen für Freunde des Segelsports interessant, außerdem ist Los Gigantes architektonisch doch recht geschickt zugebaut worden, und – last but not least – gilt Los Gigantes als die sonnensicherste Ecke von Teneriffa.
Zwischen Playa de las Américas und Los Gigantes gibt es eine ganze Reihe Bademöglichkeiten. Beispielsweise in Puerto Santiago. Ein Ort, der inzwischen auch einen enormen Aufschwung erlebt, weil er einen so schönen – schwarzen – Sandstrand hat, Playa de la Arena, der noch dazu durch eine natürliche Bucht geschützt ist. Hier kann man nach dem erfrischenden Bad im Atlantik auch gemütlich in einer der vielen mehr oder weniger urigen Strandkneipen essen – fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte natürlich. Apropos fangfrischer Fisch: Inzwischen längst kein Geheimtipp mehr für guten, frischen Fisch ist der Ort Los Abrigos (bei El Médano). Weniger bekannt, doch auch sehr gut: das kleine Dörfchen Alcalá (zwischen Playa de las Américas und Los Gigantes).
Aber nicht nur in Küstennähe hat Teneriffas Süden schöne Plätze zu bieten. Wer bei Arona in Richtung Berge abbiegt kommt nach Vilaflor, dem höchst gelegenen Ort Teneriffas und ganz Spaniens – 1.400 Meter über demMeeresspiegel! Wanderer finden hier die berühmte „Mondlandschaft“ – Paisaje Lunar – die mit ihren erstaunlichen sandfarbenen Tuffstein-Kegeln in den Himmel ragt und deren zauberhafterAnblick für den rund einstündigen Fußmarsch entschädigt.


STRÄNDE IM NORDEN TENERIFFAS
Vorweg sei gesagt: Wenn die Strände im Inselsüden schon mit Vorsicht zu genießen sind (insbesondere in den Wintermonaten, wo der Atlantik einen sehr wuchtigen, hohen Wellengang und stärkere Strömungen als im Sommer hat), ist im Winter das Baden an den Nordstränden praktisch unmöglich. Selbst geübte Schwimmer sollten dann lieber in den Swimming Pool gehen - und wer unbedingt das "lebende Wasser", die Wellen, hautnah erleben möchte, der sollte - im Winter, wie gesagt - das Ganze in jedem Fall auf einen Strandspaziergang beschränken und höchstens mal die Füße nass machen - und dabei ja nicht das Meer ganz aus den Augen verlieren, denn ganz plötzlich kommen immer wieder einmal Riesenbrecher angerollt, die einen ganz schnell ins Meer ziehen können. Dass dies keine Übertreibung ist, mag daraus ersichtlich werden, dass immer wieder Menschen, die auf der Mole von Puerto de la Cruz den Seegang betrachten, zumindest klitschnass werden - und es kommt auch immer wieder vor, dass sie von der Mole heruntergespült werden, was schon Todesopfer gefordert hat.
Im Sommer jedoch bieten sich schöne Bademöglichkeiten, doch auch dann ist Vorsicht geboten. Achten Sie immer auf die rote Fahne - und gehen Sie nie ins Wasser, wenn keine anderen Schwimmer zu sehen sind. Der Strand El Socorro beispielsweise trägt seinen Namen nicht umsonst ("Socorro" heißt auf spanisch Hilfe). Es ist ein sehr schöner Strand, der allerdings eine starke Strömung hat. Ungefährlich ist hingegen der Strand von San Marcos (Icod), der durch eine natürliche Bucht und eine Mole geschützt ist.
In Puerto de la Cruz bietet sich gleich neben der großen Schwimmbadanlage der schwarze Martiánez-Strand für's Bad an - auf der einen Seite offen für die guten Schwimmer und Surfer - auf der anderen Seite für Leute, die das Meer ganz geruhsam genießen wollen, durch eine Mole geschlossen.
Im Ortsteil Punta Brava, direkt beim Loro Parque, ist in den letzten Jahren ein fabelhafter schwarzer Strand entstanden, der durch einen Wellenbrecher geschützt ist: Playa Jardin (Allerdings auch hier: Vorsicht, wenn die rote Fahne weht!). Der Strand ist übrigens ein Werk des berühmten Künstlers César Manrique, genau wie die Meeresschwimmbäder mit dem künstlichen See.
Unterhalb von La Orotava liegen die Strände Santa Ana, Bollullo und Los Patos. Santa Ana und Los Patos sind - inoffiziell - Nacktbadestrände. Los Patos ist übrigens nur über einen halsbrecherischen Weg zu erreichen. Bollullo ist eher ein Familienstrand, und selbst top-less sollte man hier lieber nicht gehen – auch wenn's andere Touristen tun.
Unterhalb von Tacoronte liegt El Prix, eine schöne Bademöglichkeit, allerdings kein Strand, sondern Felsen. Gleich nebenan liegt der Strand von Mesa del Mar.
Und jetzt ein kleiner Sprung auf der Landkarte nach Bajamar und Punta del Hidalgo, zwei kleine Urlaubsorte, in denen derjenige, der etwas mehr Ruhe und Erholung sucht, voll auf seine Kosten kommt. Hier locken unter anderem Wanderungen in die herrliche Gebirgslandschaft von Anaga, das zusammen mit Teno, dem Nordwestzipfel der Insel, der älteste Teil von Teneriffa ist. In beiden Orten gibt es Meeresschwimmbäder, denn hier am nördlichsten Punkt der Insel ist das Bad im Meer nur an vereinzelten Tagen im Jahr möglich.
Geruhsam in den kleinen Läden einkaufen, in einer kleinen Kneipe einkehren - all das sind hier am Nordostzipfel der Insel ganz gemütliche Unternehmungen. Und wer Angst vor Fremdsprachen hat: hier spricht wirklich jeder deutsch!
Und noch ein Sprung: bis zur Inselhauptstadt Santa Cruz und zum nahegelegenen Fischerdorf San Andrés. Hier liegt der Teresitas-Strand, der Trost für all diejenigen, die nicht in die Heimat zurückfliegen möchten, ohne das Bad im Atlantik erlebt zu haben. Der goldgelbe, künstlich mit Sand aus der damals noch spanischen Sahara aufgeschüttete Teresitas-Strand ist so vollständig durch eine Mole geschützt, dass man hier das ganze Jahr hindurch baden kann. In Santa Cruz selbst lockt direkt beim Hafen die wunderbare Freibadanlage Parque Marítimo, die im gleichen Stil wie der Lago von Puerto de la Cruz erbaut wurde.




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