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Ausgabe: Nr. 211 (14/2014) vom 16. Juli - 5. August 2014
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Home > Leserbriefe > Tierliebe auf den „Hundeinseln“

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Tierliebe auf den „Hundeinseln“

Zum Leserbrief von G. Schulz aus La Orotava (erschienen in Ausgabe 565 vom 7.10.2004)

Da entscheiden sich Menschen? Deutsche? zu einem Leben auf einer der „Islas Canarias“... ob sie wohl wissen, was das übersetzt überhaupt heißt? Die Inseln der Hunde... ob der Name wohl von ungefähr kommt? Aber ein Leben mit diesen Hunden auf dieser Hundeinsel, nein das wollen sie nicht. Sie möchten nur in den Genuss der Sonnenseite der Insel kommen und von der Schattenseite am besten gar nichts hören und sehen... Und immer wieder sind es die gleichen Menschen, die sich in ihren Stühlen zurücklehnen, Kritik üben, Bürokratien in Gang setzen und Gerichte bemühen, um als teilnahmsloser Beobachter Stöcke in endlich angelaufene Getriebe zu werfen, die dazu beitragen, gewisse Missstände auf dieser Insel überhaupt zu beseitigen.
Wie wäre es denn einmal, werter Herr/Frau Schulz, darüber nachzudenken, diese Frau, die aktiv versucht, über Jahre, das Leid dieser Insel, besonders in den Wäldern und im Nationalpark, zu schmälern, zu unterstützen? Sie wohnen in der Nachbarschaft? Haben Sie vielleicht einmal den Versuch unternommen, diese Dame einmal zu besuchen oder gar die Hunde kennen zu lernen, einen Teil ihrer kostbaren Zeit zu opfern, um diesen Tieren etwas Abwechslung zu bieten oder gar vielleicht mal einen Spaziergang zu unternehmen? Oder noch weiter ausgeholt, dieser Dame selbst, die als Einzelkämpferin ja oft genug in unseren Medien genannt wurde, auch weit über diese Insel hinaus bekannt ist, vielleicht auch Hilfe, in welcher Form auch immer, angedeihen zu lassen?
Immer sind es die Tiere, die uns Menschen so belästigen und jeder sieht dabei an erster Stelle immer nur sich selbst. Ich selbst kenne die Umstände der Urb. El Drago und dass dort Tag und Nacht ohrenbetäubender Lärm herrscht, ist wohl an den Haaren herbeigezogen. Vermutlich haben Sie das Bellen der unzähligen katastrophal gehaltenen Kettenhunde im Umkreis pauschal mit einbezogen? Sicherlich würde insbesondere die dort ansässige Deutsche mit ihren Hunden mit Kusshand ein noch größeres, noch schöneres, vielleicht ein Grundstück in den Wäldern oder Bergen beziehen, sofern man ihr ein solches zur Verfügung stellen würde, oder aber sie in der Lage wäre, ein solches selbst zu finanzieren. Aber Grundstücke kosten Geld, viel Geld, und solange Menschen wie diese Deutsche das ihnen zur Verfügung stehende Geld in Ordnungsgelder, die aus Anzeigen wie den Ihren resultieren, investieren müssen, werden wir wohl eher immer einen Schritt zurück, denn in die richtige Richtung gehen.
Sie sollten sich lieber aufraffen und selbst aktiv dazu beitragen, dass diese Insel für Mensch UND Tier bewohnbar bleibt und wird, anstatt sich zurückzulehnen und die Arbeit und den Einsatz anderen zu überlassen und diese dann auch noch zu kritisieren bzw. zu behindern.
Haben denn Tiere, seien es Hunde oder Katzen oder was auch immer für Geschöpfe, kein Recht auf ein lebenswertes Leben? Wäre es Ihnen lieber, dass die Population immer mehr zunimmt und eines Tages vielleicht auch vor Ihrer Tür ein Karton mit einem Wurf Welpen liegt? Bestimmt essen Sie auch Fleisch, nicht wahr? Aber das Schlachten überlassen Sie auch lieber anderen...
Die Mentalität vieler Menschen auf dieser Insel ist und bleibt ein Trauerspiel und ich würde mir wünschen, dass viele erst einmal nachdenken, bevor sie über Dinge schreiben, die sie nur aus ihrer eigenen egoistischen Perspektive beleuchtet und nicht einmal tiefer hinterfragt haben...

Eine Menschen- und
Tierfreundin
aus La Orotava
A.B.





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