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Ausgabe: Nr. 215 (18/2014) vom 16. - 30. September 2014
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Home > Leserbriefe > Betrug beim Fotohändler

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Betrug beim Fotohändler

Die Insel des ewigen Frühlings hat auch ihre Schattenseiten. Und zwar die, wie schamlos Touristen von skrupellosen Händlern ausgenommen werden. Ein Beispiel schildere ich Ihnen, das ich selbst erlebt habe, mit einem Fotohändler in Playa Las Americas, Arona.
Folgender Sachverhalt:
Während des Urlaubs kaufte ich bei diesem Fotohändler eine Digitalkamera „Fujian NESSEY“ mit 6.1 Mega Píxel für 180 € (war schon überteuert, kostet höchstens 100 € in anderen Geschäften). Eine Bedingung des Kaufes war jedoch die Aushändigung der Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache. Der Händler, ein Pakistani, sagte mir, diese Gebrauchsanleitung finde ich auf der mitglieferten CD. Darauf vertraute ich und wollte mir die Gebrauchsanleitung in einem Internet-Cafe ansehen und ausdrucken. Auf der CD war aber keine Gebrauchsanweisung für die Digitalkamera, sondern eine Anweisung für die Bearbeitung am Computer – allerdings nur in englischer Sprache. Daraufhin ging ich nochmals zu dem Verkäufer und beschwerte mich, dass seine Aussage nicht stimme, was er dann auch zugegeben hatte. Das war bereits eine vorsätzliche Irreführung. Ich konnte die Fujian Kamera nicht bedienen, weil ich keine Gebrauchsanweisung dafür hatte. Der Verkäufer war auch nicht in der Lage, mir die Handhabung der Kamera zu erklären. Er sagte, er könne mir eine Digitalkamera verkaufen mit deutscher Gebrauchsanleitung, eine Fujifilm FinePix A120 mit 3.1 Mega Pixel. Er nehme die bereits gekaufte Fujian unter der Bedingung zurück, wenn ich für die Fujifilm FinePix A 120 noch 150 € drauflege. Mir lag sehr viel daran, eine Kamera mit deutscher Gebrauchsanleitung zu haben und ging deshalb auf den Deal ein. Also, die Kamera kostete mich nunmehr insgesamt 330 €. Eine spätere Information bei anderen Händlern ergab, dass die Fujifilm FinePix A 120 für sage und schreibe 100 € zu haben ist. Aus diesem Vorfall ersieht man, wie das Vertrauen der Touristen, insbesondere mein Vertrauen, schamlos ausgenützt wird.
Ich behaupte sogar, dass der Pakistani mir bewusst und wissentlich die erste Kamera ohne Beschreibung verkaufte und er meine Unzufriedenheit ausnutzte, um nochmals kräftig abzukassieren. Natürlich ging der gesamte Verkauf ohne Rechnung vor sich, was auf der Insel anscheinend üblich ist, wahrscheinlich wegen der Steuer. Ich kann nur jedem Touristen raten, gut aufzupassen, um nicht an derartige „Raubritter, Abzocker und Wucherer” zu geraten.


Hans Stadelmann, D-91623 Sachsen b.A.




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