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Ausgabe: Nr. 212 (15/2014) vom 6. - 19. August 2014
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Musikprogramm im Radio

Als ich die Megawelle zum ersten Mal empfing, freute ich mich riesig über den Empfang eines deutsche Senders auf Teneriffa. Es wurden gerade Nachrichten gesprochen. Doch kaum war der Nachrichtensprecher zu Ende, musste ich meine Freude bereits wieder einschränken. Das war vor ungefähr fünf Jahren. Seither verbringe ich aus gesundheitlichen Gründen einen großen Teil des Winters hier auf der Insel.
Als beim ersten Empfang der Megawelle die Nachrichten beendet waren, war ich nicht mehr sicher, einen deutschen Sender eingeschaltet zu haben. Da war auf einmal nur noch ein englisches Getrommel zu hören, das mit Musik nur wenig zu tun hatte.
In den vergangenen Jahren stellte ich nun fest, dass dieses Musikprogramm den ganzen Tag über das gleiche ist. Man mag mir deshalb nicht übel nehmen, dass ich den Radiosender nach den Nachrichten wieder abschalte. Jeder Versuch, zwischen den Nachrichten den Sender zu hören, zwingt mich leider zum Abschalten, da das englische Geschrei Menschen in meinem Alter keine Entspannung bietet sondern vielmehr nur Aufregung verursacht.
An dieser Stelle halte ich es für angebracht, mein Alter mitzuteilen: ich bin 78 Jahre alt und gehöre zu dem Kreis der Inselbesucher, die hier Langzeiturlaub machen. Ein großer Teil dieser Altersgruppe zwischen 60 und 80 Jahren besitzt hier eine kleine Wohnung. Sie gehen oft ins Restaurant, besorgen Einkäufe und benötigen gelegentlich Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände oder Handwerker, also Leute, welche die Werbung des Senders ansprechen soll. Wenn man davon ausgeht, dass die Werbung die größte finanzielle Säule des Senders ist, kann er diese Leute mit ihrer Musik nicht ansprechen, höchstens junge Menschen bis 30 Jahre. Diese machen nur acht bis vierzehn Tage hier Urlaub, liegen am Strand und werden wohl kaum Radio hören. Pauschalreisende sind kaum an den Restaurants interessiert, für die der Sender wirbt und schon gar nicht an den empfohlenen Handwerkern und Geschäften.
Ich hoffe sehr, dass meine Kritik nicht als Beleidigung empfunden wird und die Verantwortlichen über eine Programmänderung nachdenken. Es gibt so schöne deutsche Lieder und alte Schlager, für die ein Großteil der Hörer dankbar sein würden. Alle meine Freunde und Bekannten auf der Insel billigen übrigens meine Meinung.
Mit freundlichen Grüßen,

Bruno Bitz
Puerto de Santiago





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