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Ausgabe: Nr. 217 (20/2014) vom 22. Oktober - 4. November 2014
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Wahre Tierliebe

Brief an Inger Ragn Jacobsen, Präsidentin des Tierheims Refugio Internacional para Animales in Puerto de la Cruz
Sehr geehrte Frau Jacobsen,
es hat mich betroffen gemacht, dass Sie sich dafür haben entschuldigen müssen, das Richtige getan zu haben. Ich habe Ihren Brief gelesen, in dem Sie Stellung zu ihrer Verantwortung für den Tod (durch Einschläfern) eines Hundes nehmen, der schlimme Qualen litt, während die Besitzerin Ihnen dies vorwirft. (Der Hund wurde auf der Straße gefunden und das Tierheim benachrichtigt, das sich um ausgesetzte Tiere in Puerto kümmert. Anmerkung der Redaktion.) Ich würde diese Frau gerne fragen, warum sie ihr Tier so hat leiden lassen und wie es geschehen konnte, dass das Tier alleine auf der Straße umherirrte. Außerdem frage ich mich, wie diese Frau diejenigen kritisieren kann, die dem Tier lediglich weiteres Leiden ersparen wollten.
Die Arbeit, die Menschen wie Sie leisten, halte ich für lobenswert, denn Sie übernehmen nicht nur die Kosten, sondern auch die Verantwortung derjenigen, die Tiere halten und der eigentlich zuständigen öffentlichen Organe. Doch Sie übernehmen deren Verantwortung und werden dafür auch noch kritisiert. Das finde ich hässlich, sehr hässlich. Wenn diese Frau sich ein Tier halten möchte, sollte sie es pflegen und versorgen wie es sich gehört, und wenn sie ihren Pflichten nicht nachkommt, sollte sie dafür nicht andere verantwortlich machen wollen.
Liebe Frau Jacobsen, bitte grämen Sie sich nicht wegen dieser Angelegenheit und wegen scheinheiligen Menschen, die behaupten tierlieb zu sein und dabei ihre Tiere nicht korrekt versorgen. Dieses Tier war sicherlich nicht nur so schwer krank, weil es angefahren worden war, sondern weil es über einen langen Zeitraum nicht richtig versorgt wurde. Sie haben nur getan, was Sie für nötig hielten. Ich möchte Sie dazu ermutigen, so weiter zu machen und auch in Zukunft wieder richtig zu handeln, wenn es vonnöten ist. Seien Sie sich meiner Unterstützung gewiss und entschuldigen Sie sich nicht dafür, ehrlich und verantwortungsvoll zu handeln. Entschuldigen müssen sich vielmehr diejenigen, die Tag für Tag dafür sorgen, dass Tiere leiden, die sie unter der eigenen schlechten Laune leiden lassen. Hoffentlich wird es eines Tages möglich, dass Tierquälerei verfolgt und bestraft wird. Herzlichst,

Juan Perdomo
Teneriffa





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