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Ausgabe: Nr. 220 (23/2014) vom 3. - 16. Dezember 2014
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Home > Leserbriefe > Wirklich??: Übertriebenes Katastrophenszenarium? Nein!

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Wirklich??: Übertriebenes Katastrophenszenarium? Nein!

Ich verfolge die vulkanischen Geschehnisse hier nun seit dem Beginn der Erdbeben im April 04 und habe dazu auch eine inzwischen ganz beachtliche Linksammlung angelegt (www.Vulkaninfo.net.tf), die ich dem Wochenspiegel auch schon mehrmals in Leserbriefen genannt habe, ohne dass er sie veröffentlicht hätte. Ich denke, dass die tendenzielle Berichterstattung und die Unterdrückung der Veröffentlichung 'Unruhe stiftender' Leserbriefe (wahrscheinlich auch dieses Briefes hier) im Einklang mit der tendenziellen Verharmlosungstaktik von Dr. Carracedo steht. Leider werden Tatsachen bezüglich der vulkanischen Aktivität Teneriffas verharmlost, die eigentlich Anlass sein sollten, Maßnahmen zu treffen, die Bevölkerung und den Tourismus zu schützen. Politiker wiegen sich damit in trügerischer Ruhe und sehen sich nicht veranlasst, Schutzmaßnahmen mit mehr Druck vorzubereiten. Wohin die Strategie zur "Vermeidung einer Panik unter den Touristen" führen kann, haben wir leider jüngst in Südasien erleben müssen. Ich führe nur an, dass die Aussage im jüngsten Interview Dr. Carracedos unter mindestens zwei Gesichtspunkten unglaubwürdig erscheinen müssen: 1.) Er war der Erste, der damals eine hohe Vulkanausbruchswahrscheinlichkeit von "60-80% jederzeit" auf Teneriffa vorher gesagt und in den Medien veröffentlicht hat (s. "Wochenspiegel" vom 25.05.2004!) 2.) Dr. Carracedo wurde im Frühjahr 2004 von der Inselregierung zwar in das wissenschaftlich-technische Komitee berufen (das damals zur Erforschung der Vulkanaktivität gegründet wurde und sich aus den anerkanntesten Fachleuten der Insel auf dem Gebiet der Geowissenschaften zusammen setzt), aber er hat die Teilnahme abgelehnt. Er wollte nicht mitarbeiten. Weiteres: Wer spanisch kann, dem seien die Durcharbeitung meiner Link-Webseite und insbesondere die Forumsbeiträge von todogeologia.com ans Herz gelegt.

Anm. d. Red.: Der Wochenspiegel gibt in seinen Artikeln die Meinung von Fachleuten wieder, die selbstverständlich kritisiert werden können. Dr. Carracedo hat uns gegenüber erklärt, dass er sich gerne mit denen unterhält, die seine Ansichten nicht teilen und dafür auch wissenschaftlich fundierte Fakten darlegen können. Die Telefonnummer des Obersten spanischen Forschungsrates, dem er angehört, kann jederzeit bei uns nachgefragt werden.


Dr. Jürgen Baaden
Puerto de la Cruz

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