Infos für Urlauber
Ausgabe: Nr. 214 (17/2014) vom 3. - 16. September 2014
Kanarische InselnTeneriffaGran CanariaFuerteventuraLanzaroteLa GomeraLa PalmaEl HierroSpanien
Home > Leserbriefe > Kanarische Tsunamis

Nachrichten
  Politik
  Wirtschaft
  Panorama
  Wissenschaft
  Umwelt
  Kultur
  Sport
  Gesundheit
  Multimedia
  Kurz notiert
  Leserbriefe
 
  Archiv

Kleinanzeigen
  Ansehen
  Eintragen

Leserbriefe
  lesen
  schreiben

Suchen

   

Veranstaltungen
  Musik
  Ausstellungen
  Theater
  Sport
  Gesundheit
  Verschiedenes

Urlauberinfo
  Überblick
  Sehenswertes
  Inseltipps

Service
  Mediadaten
  Aboservice
  Kundenbereich
  Rufnummern
  Partner Webs
  Mietwagen

  Kontakt
  Impressum
  Datenschutz


Kanarische Tsunamis

Eigentlich gehört es zu den elementarsten Erkenntnissen der Geologie der Kanarischen Inseln, dass es in den vergangenen 500.000 Jahren wenigstens ein dutzend größerer oder kleinerer Abgänge eines Inselteils gegeben hat. Die beiden viel größeren Vorgänger des heutigen Teide sind beide ins Meer gerutscht, einmal über Icod, das andere Mal über La Orotava, der heutige Teide ist auch nicht gerade eine unbewegliche Pyramide der Stabilität, auch wenn er diesen Eindruck erweckt. Er wird beobachtet. Das Tal von Guimar ist ebenfalls eine solche "Vulkan-Rutschbahn", auch El Hierro, Lanzarote und Fuerteventura weisen im Meer vor ihren Küsten große Schuttflächen auf, die darauf hinweisen, dass dort ein zu großer und zu instabiler Vulkan von seinem zu schmalen Sockel gerutscht ist. Der letzte Abgang soll die Hälfte des Vulkans von El Golfo auf El Hierro gewesen sein, vor ca. 18.000 Jahren. Aus geologischen Zeiträumen in einen menschlichen Zeitbegriff übersetzt: vor etwa einer Stunde. Unter dem Meerespiegel hält der Wasserdruck die "Insel-Wolkenkratzer" zusammen, aber über Wasser an der Atmosphäre arbeitet die Erosion an den lockeren Schuttbergen. Und mit großer Sicherheit wird irgendwann einer Inseln wieder einmal "ein Zacken aus der Krone fallen". Die "Inselchen" sind nun einmal sehr hoch und sehr steil auf einer schmalen Basis. Hoffen wir nur, dass wir die Lebenden einen solchen Bergrutsch ins Meer nicht miterleben müssen. Kann sich jemand vorstellen, wie es wäre, wenn der halbe Teide sich ins Meer verabschieden würde? Der Fall Pico Viejo von La Palma wäre ein kurzer Planscher dagegen.
Karl J. Müller
Köln

Wochenblatt Immobilienmarkt
  NEWSLETTER
  Ihre eMail-Adresse
Inmobiliaria Optima Canarias