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Ausgabe: Nr. 211 (14/2014) vom 16. Juli - 5. August 2014
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Home > Leserbriefe > Ein Beispiel für nicht nachhaltige Entwicklung

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Ein Beispiel für nicht nachhaltige Entwicklung

Leserbrief zum umstrittenen Hafenprojekt von Granadilla:
Die Notwendigkeit, eine nachhaltige Zukunft zu schaffen ohne dabei die Umwelt zu zerstören, ist ein Thema von allgemeinem Interesse. Aus diesem Grund bitte ich Sie, die Information und die öffentliche Debatte über dieses Projekt zu unterstützen. Im Juni bzw. ab Juni entscheiden die europäischen Kommissionen über den geplanten Hafen. Ich möchte meine tiefste Ablehnung gegen dieses Projekt aus folgenden Gründen darlegen:
Das Projekt ist unnötig und verheerend für die Umwelt: Teneriffas Wissenschaftler sowie die Universität von La Laguna, Techniker des Amtes für Umweltschutz, spanische Universitäten (Baskenland, Murcia) warnen vor den schwerwiegenden Folgen: Zerstörung zahlreicher Strände und noch unberührter Küstenstreifen, Zerstörung des Ökosystems „Sebadales del Sur de Tenerife“ (Seegraswiesen im Süden Teneriffas), lebenswichtig für die Fischerei, den Erhalt der Biodiversität und der guten Wasserqualität. Schäden am Gebiet „gemeinschaftlichen Interesses“ „Sebadales del Sur de Tenerife“ (dessen wirkliche Ausdehnung von der Regierung reduziert dargestellt wurde); Schäden an den Naturgebieten Montaña Pelada, Montaña Roja, El Medano. Bedrohung streng geschützter Arten wie die Pflanze Piña del Mar (Atractylis preauxiana) und die Meeresschildkröte Tortuga Boba (Caretta caretta); Unterbrechung des Sandtransportes. Bedrohung des Tourismus, da durch die Windrichtung und Meeresströmung von Nordost nach Südwest umweltschädliche Rückstände in Richtung der meist besuchten Strände im Süden Teneriffas gelangen können.
Ablehnung des Projekts von Greenpeace, Ökologische Aktivisten – „Ben Magec“, ATAN, der Bürgerplattform gegen den Hafen von Granadilla, Ökovereinen, Persönlichkeiten aus der Kulturszene etc. Die Bürger sagen NEIN: etwa 100.000 Menschen demonstrierten am 27. November 2004 gegen den Hafen von Granadilla; man präsentierte mit 56.000 Unterschriften das größte Volksbegehren in der Geschichte der Kanaren vor dem Parlament. Mit den Stimmen der Parteien CC und PP wurde die Beratung über das Volksbegehren abgelehnt. Es bildete sich die Asamblea por Tenerife als Bürgerbewegung, in der sich verschiedene Gruppierungen vereinen und wegen des offensichtlichen Fehlens von transparenter Information, Informationszensur, Unregelmäßigkeiten, Unverantwortlichkeit der Politik, Demokratiedefizit und gegen eine nicht nachhaltige und spekulative Entwicklung.
Eine offensichtliche Amtsverletzung von Seiten hoher Behörden, das Fehlen wissenschaftlicher Genauigkeit in den offiziellen Berichten, nicht eingehaltene Versprechen der Politiker, Zusammenhanglosigkeit, Lügen, laufende gerichtliche Klagen, Politik der vollendeten Tatsachen, Spekulation und Korruption.
Die Alternative ist der Hafen der Hauptstadt Santa Cruz: Anatael Meneses, früherer Präsident der Hafenverwaltung hat nachgewiesen, dass der Hafen schlecht organisiert ist und weit unterhalb seiner Möglichkeiten genutzt wird. Ausreichende Verbesserungen und Erweiterungen sind möglich, um künftigen Anforderungen zu entsprechen. Das selbe bezeugt ein Vorschlag des Architekten Joaquín Galera.

Santiago López Ayala, besorgter Bürger und Mitglied der Asamblea por Tenerife




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