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Ausgabe: Nr. 215 (18/2014) vom 16. - 30. September 2014
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Home > Leserbriefe > Lidl-Läden sind keine

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Leserbrief zu Artikel Soria verwundert über Proteste gegen Lidl:

Lidl-Läden sind keine

Die Forderung nach einem Verbot für die Eröffnung von Lidl-Filialen auf Teneriffa kann nur von jemandem kommen, der nicht mit den Grundfreiheiten in der Europäischen Union vertraut ist, wozu auch die Niederlassungsfreiheit gehört. Lidl mit seinem umfassenden und außerordentlich preiswerten Angebot ist immer eine Bereicherung für den Verbraucher. Es ist nicht vorstellbar, dass Lidl-Läden den kleinen Einzelhandel bedrohen. Diese Geschäfte leben in Teneriffa wie auch anderswo vom Umsatz mit Nachbarn und all denjenigen, die vergessen haben, bestimmte Dinge aus dem Supermarkt mitzubringen. Das ist nach meiner jahrelangen Beobachtung auf Teneriffa ganz eindeutig die Situation.
Eine außerordentlich ernsthafte Konkurrenz stellt Lidl allerdings für die Supermarktketten dar. Deren Preise werden von Lidl durchweg deutlich unterboten. Mit einem großen und breiten Sortiment, wie es Lidl beispielsweise in Deutschland bietet, werden die Supermarktketten außerordentlich nachhaltig unter Druck gesetzt. In Deutschland bekommt beispielsweise Walmart praktisch kein Bein auf den Boden, weil Lidl und Aldi einfach preiswerter sind - und dies durchgängig und dauerhaft. Für den Endverbraucher ist das ausschließlich ein Vorteil. Wenn man sieht, dass Lidl z.B. inzwischen Übersee-Spitzenweine z.B. Grand Reservas aus Chile für unter 8,00 Euro anbietet, die anderwo gut und gerne 25,00 - 30,00 Euro kosten, so sieht man an diesem einfachen Beispiel, welche Vorteile da auf den Kunden zukommen.
Die Bedeutung dieser Billigmarktketten ist auch volkswirtschaftlich nicht zu unterschätzen. Durch deren Angebot wird der Preisanstieg messbar gebremst. Wenn Proteste gegen entsprechende Ladenöffnungen veranstaltet werden, so rühren die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von kleinen Einzelhändlern her, sondern von denen, die einem lästigen Konkurrenten das Leben schwer machen möchten.
Aufhalten lassen wird sich diese Entwicklung nicht, ebenso wie in Deutschland wird auch demnächst auf den kanarischen Inseln vom Spitzenverdiener bis zum Arbeitslosen ein breiter Teil der Bevölkerung seinen Bedarf bei Anbietern wie Lidl befriedigen. Was Fred Olsen für die Verbindungen auf den Kanarischen Inseln bedeutet, werden auf mittlere Sicht Lidl und Aldi für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und sonstigen Grundbedürfnissen darstellen. Wegen der Preise und des international ausgerichteten Angebotes handelt es sich in jedem Fall um eine Bereicherung.

Rechtsanwalt Burchert, Berlin




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