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Ausgabe: Nr. 213 (16/2014) vom 20. August - 2. September 2014
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Illegale Bauten

Anbei erhalten Sie von mir Unterlagen, betreffend eines illegal gebauten Hauses der Firma Parque Maritim. Ich kaufte in diesem Haus die Wohnung B 4101 im Parterre. Vor der Übernahme habe ich es überprüfen lassen durch Rechtsanwalt Rudolf Rüdiger Schmidt und er stellte fest, dass es baurechtswidrig gebaut worden ist, ohne Baugenehmigung.
Parque Maritim behauptete meinen Anwälten in Frankfurt gegenüber, dass sie aktuell eine Baugenehmigung erwarten. Frau K., die Geschäftsführerin, hat meine Anwälte 8 Monate lang angelogen, obwohl sie eine Juristin ist.
Am 21.10.03 haben meine Anwälte die Bauplanungsunterlagen von der Verkäuferin verlangt, aus denen sich ergeben sollte, dass dieses Haus in seiner Bauweise baurechtlichen Vorschriften entsprach.
Meine Anwälte setzten sich mit der zuständigen Bauverwaltung in Los Realejos in Verbindung, um diese Angaben zu überprüfen. Es stellte sich heraus, dass der Gemeinde die Existenz und Lage des Hauses B 4100 nicht bekannt war. Am 23.12.03 haben meine Anwälte bei der Bauverwaltung angefragt, ob das Haus formell ilegal sei oder ob es sich zusätzlich um eine materielle Illegalität handelt. Meine Anwälte forderten die Verkäuferin auf, den Kaufvertrag wegen Nichterfüllung aufzuheben und wiesen auf meine rechtlichen Möglichkeiten hin, den Vertrag am Verbrauchergerichtsstand in Frankfurt/Main anzufechten.
Die Verkäuferin ist überführt worden und hatte mit mir den Vertrag aufgehoben. Außerdem drohte ich auch mit der Presse, weil meine Tochter Verlegerin ist. Die Anwaltskosten belaufen sich auf 4.400 Euro, welche ich übernommen habe.
Ich habe erfahren, dass der Bebauungsplan überarbeitet wurde und die 76 Wohnungen genehmigt sind. Im ihrer Zeitung Wochenspiegel haben Sie über illegale Bauten auf Teneriffa berichtet und darüber, dass das Naturschutzamt „Agencia de Protección del Medio Urbano y Natural“  den Abriss dieser Bauten angekündigt hat.
Wieso ist dieser Bau, B 4100, genehmigt worden und legalisiert. Ich habe 4.400 Euro Anwaltskosten bezahlt. Das Bauamt soll mir diese Kosten bezahlen.
Diesen Betrügern sollten saftige Strafen auferlegt werden, und das Geld könnte gut in soziale Kassen fließen – Bedürftige haben Sie ja genug auf der Insel.


Jindra van Leeuwen
Frankfurt/Main

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