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Ausgabe: Nr. 211 (14/2014) vom 16. Juli - 5. August 2014
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Home > Leserbriefe > Lieber Herr Lekebusch aus Arico,

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Lieber Herr Lekebusch aus Arico,

Ihr Leserbrief zeugt von wirklicher Erschütterung. Eine Erschütterung, die wir Tierschützer hier auf Teneriffa SEHR gut nachvollziehen können!  Wir sind hier seit vielen Jahren, manche von uns mehr als zwanzig Jahre und nun raten Sie mal, was wir hier in all diesen Jahren tun oder was der Wochenspiegel als eines unserer wichtigsten Sprachrohre hier tut? Warten bis unser Gehirn langsam in der tinerfenischen Sonne dahinbrennt?
Zusehen, in aller Ruhe, wie diese kanarischen Jagdhunde in ihren Käfigen vor sich hinvegetieren, während wir uns genüsslich am Pool räkeln?
Einen kleinen Tipp: gehen Sie mal in die Tierheime, die unter meist deutscher oder englischer Leitung stehen und sprechen Sie mit den Leiterinnen. Lassen Sie sich von Ihnen erzählen, was sie schon an Frust und Qual und Wut erdulden mussten und auch, welche Erfolge in punkto Tierbehandlung inzwischen schon erzielt worden sind. (Jawohl, die gibt es, auch wenn Sie es nicht glauben können!)
Zweiter Tipp: Lassen Sie sich Ihren Leserbrief ins Spanische übersetzen und versuchen Sie, den in einer spanischen Tageszeitung unterzubringen. Sie werden damit vermutlich wenig Glück haben.
Lieber Herr Lekebusch, Sie müssten mal längere Zeit hier leben, mit der Realität als Resident und Arbeitender, dann wüssten Sie, wie schwer es ist, eine Mentalität zu ändern. Diese Mentalität beruht auf jahrhundertealter Kultur und Tradition in dem Bewusstsein, die Krone der Schöpfung zu sein und alles andere an Wesenheit sich unterzuordnen. ( Keineswegs eine spezielle Eigenart des Christentums. Alle patriarchalischen Religionen unterliegen diesem Wahnsinn).
Der Wochenspiegel übrigens ist eine äußerst engagierte Zeitung, deren Leitung nichts unversucht lässt, wenn es um das Recht oder Unrecht bezüglich der Tiere geht! Jeder auf der Insel weiß das. Ihr Protest ist verständlich, doch er alleine genügt nicht. Tun Sie mehr, nur ein Engagement auf Dauer ist von Nutzen. Mit Grüßen,

Evelyn Lamberts
Teneriffa





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