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Ausgabe: Nr. 219 (22/2014) vom 18. November - 2. Dezember 2014
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Home > Leserbriefe > Diskriminierung von EU-Bürgern durch Alcampo-Konzern

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Diskriminierung von EU-Bürgern durch Alcampo-Konzern

Da ich auf der Insel ein Haus besitze, bin ich natürlich auch gezwungen, auf der Insel einzukaufen. Da ich feststellen konnte, dass die Firma Alcampo für Inhaber der Tarjeta Alcampo erheblich Nachlässe anbietet, wollte ich natürlich in den Besitz der Karte gelangen. Ich begab mich also zum Antragsschalter und fragte nach der Karte. Hier wurde mir klar beschieden, dass die Karte ausschließlich an Spanier (woher auch immer) und Inhaber der Residencia ausgehändigt werde. Auf meine Frage, warum andere EU-Bürger diskriminiert würden, bekam ich die Anwort, das sei eben so.
Der Vorfall ereignete sich am 3.7.2004 um 14 Uhr im Alcampo La Orotava. Ich frage mich nun, wie ist dieses Verhalten vereinbar mit den EU-Wettbewerbsregeln? Wieso werden Spanier sowie Residente mit Vorteilen bedacht (wahrscheinlich zu Lasten der „normalen“ Kunden), die anderen EU-Bürgern vorenthalten werden.
Was sagt die Tourismusbehörde dazu? Förderlich für das Ansehen der Insel (Isla amable) ist es sicherlich nicht, wenn Touristen bewusst, d.h. vorsätzlich, mehr Geld abgefordert wird als den Einheimischen und allen Spaniern.
Ich habe mir vorgenommen, die EU-Behörde in Brüssel zu informieren, damit diese sich damit befassen kann. Letztlich werden nicht unerhebliche EU-Mittel auf den Kanaren eingesetzt.
Vielleicht kann Ihre Zeitung hier das Problem im Vorwege behandeln oder sogar zu Gunsten der Gerechtigkeit für Touristen klären? Ich habe Ihrer Zeitung des öfteren entnommen, dass Sie sich für die Lösung von Problemen engagieren.
Ich hoffe, Sie erreichen eine gerechte Behandlung aller Kunden gleichwertig durch den Konzern Alcampo. Mit freundlichen Grüßen,
Ihr treuer Leser


Hans Anderson
Playa San Marcos/Icod


Ganz offensichtlich bringen Sie da etwas durcheinander. Nicht alle Canarios, Spanier und Residente, die bei Alcampo einkaufen, erhalten günstige Preise, denn sicher verfügt nur ein geringer Prozentsatz dieser Personen über eine Kundenkarte. Die Alcampo-Karte (andere Hypermärkte haben übrigens eben solche Karten) funktioniert wie eine Kreditkarte. Der Kunde kauft den Monat über ein und der Gesamtbetrag wird ihm dann von seinem Konto abgebucht. Der Preisnachlass ist also eine Art Treuerabatt. Das ist dann auch der Grund dafür, dass die Karte nur für Residente ausgestellt wird. Der Urlauber oder Nichtresident verschwindet möglicherweise in sein Heimatland und das Unternehmen bleibt auf der offenen Abrechnung sitzen. Mit Sicherheit hat das Unternehmen in dieser Richtung schlechte Erfahrungen gemacht und daher derart strikte Vorschriften eingeführt. d.R.




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