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Ausgabe: Nr. 216 (19/2014) vom 1. - 21. Oktober 2014
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So ein Elend...

Vor zwei Jahren kamen wir so hoffnungsvoll hierher, um nun doch recht traurig wieder abzuziehen. Voller guter Vorsätze und immer im Sinn: wir sind hier die Ausländer und benehmen uns deshalb auch wie Gäste. Wir bewohnen ein einfaches Häuschen ganz im kanarischen Stil, inmitten einer durch und durch von Canarios bewohnten Siedlung. Wir wurden hier so herzlich aufgenommen, daß wir uns vom ersten Tag an "wie zuhause" gefühlt haben. Am Anfang sprachen weder die Kinder noch ich auch nur ein einziges Wort Spanisch - auch das haben wir der freundlichen Nachbarschaft zu verdanken. Von Terrasse zu Terrasse lernt es sich eben ganz einfach. Dann passierte etwas, was mich alle guten Vorsätze vergessen ließ - ich ertrug es nicht mitansehen zu müssen, daß meine Nachbarin auf der Terrasse (3 x 3 m) 20, z.T große Hunde einquartierte. Tag und Nacht nicht mehr als 40cm Bewegungsfreiheit, da angeleint, mit einer engen Ledermanschette um die Schnautze, s.d. weder Trinken noch Schwitzen über die Zunge möglich ist. Die armen Kreaturen müssen dort ihre Geschäfte verrichten, wo sie notgedrungen auch sitzen und liegen. Es stinkt grauenhaft, Schwärme von Fliegen suchen uns seitdem heim. Die Nachbarin versprüht dagegen großzügig ein Insektizit, daß mir nun seit Monaten Kopfschmerzen bereitet. Die ersten 3 Monate galt meine Hauptsorge den Tieren, die andauernd nur leise vor sich hinjammerten, s.d. ich praktisch kaum mehr schlafen konnte. Gespräche haben stattgefunden - da die Frau jedoch die Befürchtung hat, daß ich ihren Freund (und nicht den Zustand der Hunde) fotografierte, ist sie krank vor Eifersucht. Sie beschimpft mich, sobald ich den Kopf aus der Tür stecke. Ich habe eine Anzeige bei der Policia Local gemacht und konnte 11 Unterschriften von spanischen Nachbarn mitbringen. Anschließend hat der Tierschutzverein auch noch Anzeige erstattet - nichts passiert. Inzwischen ist mein neues Auto total zerkratzt und im Januar kommt die Spedition, um unseren Kram einzupacken und nach Deutschland zurück zu schaffen. Ich wollte mich nicht in die Gewohnheiten der Einheimischen einmischen - aber da konnte ich einfach nicht mehr wegsehen. In einer anderen Straße, wo Bekannte leben, prügelt eine Mutter täglich ihren Sohn windelweich. Ich befürchte, daß ich mich auch dort eingemischt hätte.
Claudia Farthmann
Santa Ursula

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