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Ausgabe: Nr. 219 (22/2014) vom 18. November - 2. Dezember 2014
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Wie es wirklich war

Ihr Artikel in der Ausgabe 1 im neuen Wochenblatt zeichnet sich – wie Ihnen inzwischen schon mehrere Leser in den folgenden Ausgaben bestätigt haben – durch eine bestechende Objektivität aus, die sich wohltuend vom polemischen Blickwinkel Ihrer ehemaligen Partner abhebt. Denn diese scheinen derweil verzweifelte Anstrengungen zu unternehmen, um den bisherigen Titel nicht sang- und klanglos 25 Jahre nach seinem Erscheinen untergehen zu lassen. Oder sollte man besser „mit Missklängen“ sagen?
Als zu jener Zeit ebenfalls noch auf unseren schönen Inseln tätiger Journalist, der inzwischen fast nur noch als Übersetzer tätig ist, möchte ich jedoch den letzten Teil Ihrer hier zitierten Beurteilung des Wochenspiegel korrigieren: „Ein guter Werbeträger und für die Residenten und Touristen die einzige Informationsquelle, denn damals gab es nur ein monatlich erscheinendes Journal und noch kein deutsches Radio und erst recht kein Fernsehen.“  Wirklich?
Nicht nur auf anliegender Webseite finden Sie bestätigt, woran Sie sich als Veteranin sicherlich noch gut erinnern: Ein kleines Team, zu dem auch ich gehörte, war zu jener Zeit bereits viele Jahre an jedem Wochentag nicht nur auf Teneriffa, sondern auf allen kanarischen Inseln mit dem Kanarischen Touristenfunk zu hören. So hatte mein schwedischer Kollege das deutsche Programm von Canary Tourist Radio getauft, das in den Achtzigern bereits seine 25 Jahre im Äther feiern konnte. An fast allen Wochentagen wurden unsere Mittelwellenprogramme zunächst über den Gewerkschaftssender Radio Atlántico, später Radio Cadena Española und endlich Radio Nacional de España ausgestrahlt - doch immer aus den gleichen Studios dieser Sender in der zu Beginn noch Avenida General Franco genannten Avenida Primero de Mayo in Las Palmas de Gran Canaria.
Auch wenn diese zu jener Zeit auf den Kanaren völlig neuartigen Fremdsprachenprogramme in den neunziger Jahren auf fast allen Inseln durch - nur noch lokal zu empfangende - UKW-Programme ersetzt wurden, die aber inzwischen häufig viele Stunden am Tag auch für deutschsprachige Touristen im Äther sind und nicht nur knappe zehn Minuten täglich in jeder Sprache, haben viele dennoch nie die journalistische Qualität ihres Vorreiters erreicht, genau wie viele Zeitungen und Zeitschriften trotz teilweiser Nachahmung der ersten deutschsprachigen Zeitung auf den Kanaren gegen Ende des letzten und Beginn dieses Jahrhunderts nie die Informationsvielfalt der ersten mehr als 580 Ausgaben des ehrwürdigen Wochenspiegels erreicht haben – auch nicht hier auf Gran Canaria!
So wie ich als Rundfunkjournalist in all den Jahren mit meinem schwedischen Kollegen und Chef Xavier Palín oft auf Informationen des Wochenspiegel zurückgegriffen und diesen in unseren Sendungen zitiert habe, möchte ich jetzt dem neuen Wochenblatt auch von der Metropole der „runden“ Nachbarinsel aus jede journalistische Unterstützung anbieten, die vielleicht dazu beitragen könnte, dem Informationsbedürfnis seiner zahlreichen Leser auch auf anderen Inseln noch besser gerecht zu werden. Dann könnte er sich vielleicht in dieser neuen Etappe von einer „Zeitung (fast nur) einer Insel“ zu einer wirklichen Inselzeitung für beide Provinzen entwickeln und damit erste Schritte in dieser Richtung – schon unter seinem früheren Titel – auch weiterhin verfolgen.
Alles gute und Viel Erfolg!

G. Fred Henri L.
Mitglied der
Int. Journalisten-Föderation





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