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Ausgabe: Nr. 216 (19/2014) vom 1. - 21. Oktober 2014
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Home > Leserbriefe > Zum Leserbrief "Vorsicht, Betrüger"

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Zum Leserbrief "Vorsicht, Betrüger"

Zuerst habe ich gegähnt, dann gegrinst über diesen Brief! Da wird wieder einmal dargelegt, dass in den Elektronik-Basaren betrogen wird. Für Residenten längst die Gähnstory schlechthin, adrenalinförderdernd verständlicherweise für denjenigen, der die Masche nicht kennt und drauf reinfällt. Also, ja klar: Diese Betrügereien sind schlimm! Punkt. Ab dieser Feststellung muss allerdings die Frage gestattet sein, was denn das für Menschen sind, die für eine Schrott-Kamera, die 70 Euro Wert hat, am Ende 500, 800 oder gar 1.000 Euro bezahlen? Zu Hause in Deutschland vergleichen Sie wochenlang Preise und Berichte der Stiftung warentest, bis sie sicher sind, dass die richtige und kostengünstige Waschmaschine für 389 Euro gekauft wird, die noch dazu den gerichten Stromverbrauch hat ... und im Urlaub auf den Kanaren wird blind irgendeine Kamera für 1.000 Euro gekauft, weil irgendjemand sagt, dass das ein gutes Gerät ist? Blauäugig durch Urlaubslaune? Restlos unkritisch durch erhöhten Sonneneinfluss? Alles das vergessen, was zu Hause vollkommen normal wäre? So tierisch geil auf Geiz, dass der inzwischen so einfach mögliche Blick ins Internet NACH dem Kauf erfolgt? Kein Gedanke daran, dass nach dem Urlaubsschnäppchen kein Kundendienst zu haben ist? Das heißt, lieber Leserbriefschreiber, sie rennen blindlings los, schalten das Gehirn sorgfältig vor her aus und hauen mal eben 1.000 Euro auf den Kopf? Dann - und da tut es mir leid - verurteile ich zwar Betrüger immer noch, aber solche Leserbriefe entlocken mir inzwischen ein fettes Grinsen. "Richtig machen bringt Erfolg - falsch machen bringt Misserfolg", kann ich da nur sagen. Ich kenne Dutzende solcher Fälle. Wenn Touristen mit der bitterbösen Anklage "gegen diese Kriminellen" einen Sturm der Entrüstung loslassen. Und sie alle vergessen, dass sie eine kriminelle Handlung aktiv unterstützt haben! Mein Ratschlag: Kirche im Dorf lassen mit den Vorwürfen und eigene Nase suchen. Dringend! Burkhard Lehde
Burkhard Lehde
Gran Canaria

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