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Ausgabe: Nr. 211 (14/2014) vom 16. Juli - 5. August 2014
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Home > Leserbriefe > Barcelona, Stadt der Wunder

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Barcelona, Stadt der Wunder

Sie benutzten die Semana Santa zu einem Kurzbesuch in Barcelona, zahlten für den Hin- und Rückflug 40 Euro und fanden sich am Ostermontag in einem Albtraum wieder. Das Flugzeug war mit dem Gepäck aber ohne sie selbst nach Teneriffa zurückgeflogen. Nun standen sie im Flughafen Barcelona, wo niemand sich für ihr Problem verantwortlich wusste, keiner ihr Spanisch verstehen wollte und sie kopfschüttelnd in unverständlichem Katalan von einem Schalter zum anderen geschickt wurden. Was war geschehen?
Wieder war bei der planmäßigen Maschine der Air Madrid ein technisches Problem aufgetreten. Doch während beim Abflug von Teneriffa eine Woche zuvor die wartenden Passagiere noch auf andere Flugzeuge umgebucht werden konnten und somit nur vier Stunden Verspätung hinnehmen mussten, sah sich die Air Madrid am Ostersonntag gezwungen ihre Passagiere auf zwei Flüge zu verteilen. Die Dauer der Reparatur war nicht abzusehen. Das Gepäck wurde am Flughafen eingecheckt, und gegen 18 Uhr trafen die ersten Passagiere im 30 km entfernten Sitges ein, unter ihnen auch Herr und Frau Beter aus Candelaria. Sie bekamen ein Zimmer zugewiesen und übten sich in Gleichmut. Was hätten sie auch anderes machen sollen!
Am nächsten Morgen, als sie beim Frühstück keinen einzigen ihrer Reisegefährten entdeckten, erfuhren die Beters, dass ein Bus die Gruppe gegen Mitternacht abgeholt hatte. Air Madrid gab am Telefon dem Weckdienst des Hotels die Schuld, dieser jedoch wies die Verantwortung weit von sich: der Busfahrer hätte die Liste überprüfen sollen.
Stunden später am Flughafen Barcelona fanden die Zurückgelassenen den Schalter der Air Madrid geschlossen. Der nächste Flug nach Teneriffa verließ Barcelona vier Stunden später mit Spanair, sollte jedoch 820 Euro kosten. Das gab die Reisekasse nicht mehr her. Gegen Abend fanden sie dann bei Air Europa einen günstigen Flug, für nur 386 Euro. Müde aber glücklich trafen sie nachts auf Teneriffa ein. Ihr Gepäck wartete schon.
Abschließender Kommentar von Dr. Beter: „Vielleicht hat sich jemand einen kleinen Scherz erlaubt und wir sind Opfer jenes uralten Streits geworden, der zwischen den stolzen Katalanen und den ungeliebten Madrilenen tobt. Jedenfalls trägt die Stadt zu Recht ihren Titel: Barcelona, die Stadt der Wunder.“
Dr. Hans Beter
Candelaria


Für die Zukunft: Air Madrid  – nein Danke! Ein Redakteur unserer Zeitung war ebenfalls auf dem betreffenden Flug gebucht und kann die Horror-Reise bestätigen. d.Red.





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