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Ausgabe: Nr. 218 (21/2014) vom 5. - 18. November 2014
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Home > Leserbriefe > Taubenplage bei San Telmo

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Taubenplage bei San Telmo

Insider sehen schon seit langer Zeit, welche Taubenplage sich bei San Telmo abspielt. Im Unverstand von Touristen und manch Einheimischen gefüttert, lassen sich mitunter Hunderte von Tauben auf dem Dach oder dem Platz von San Telmo nieder mit dem Ergebnis, dass der von ihnen verursachte Kot „zum Himmel stinkt“ und in den Sommermonaten bei entsprechender Hitze selbst in der Kapelle wahrnehmbar ist.
Bereits vor über einem Jahr hat Diakon Bertram Bolz beim San Telmo Fest die Verantwortlichen und Honoratioren der Gemeinde beim Gottesdienst auf dieses Dilemma aufmerksam gemacht und das Versprechen erhalten, dass „man“ sich darum kümmern wird. Geschehen ist gar nichts. Die Sitzgelegenheiten rund um die Kapelle können nicht mehr benutzt werden, weil sich niemand gerne in den Taubendreck setzt und all die Gottesdienstbesucher, welche sich gerne unter die Türe stellen, müssen oft im Anschluss eine Reinigung aufsuchen, weil ja so viel „gutes von oben kam“.
All das hat dazu geführt, dass Diakon Bolz im März sogenannte „Pinchas“ – kaum sehbare kleine Metallstangen – an San Telmo anbringen ließ, um die Tauben wenigstens vom Sitzen auf dem Dach abzuhalten. Mit dem Ergebnis, dass nur zwei Tage später die Lokalpolizei auftauchte und um sofortige Entfernung bat, weil a) solche Pinchas auf den Kanaren nicht erlaubt seien und es b) die Kapelle „verschandeln“ würde. Auf den Einwand, was denn hier mehr verschandelt, der Dreck der Tauben, der bereits nach wenigen Tagen des neuen Anstrichs die Kapelle wieder verunstaltet oder die kaum sichtbaren Pinchas hieß es nur lapidar: „Ein Bild von van Gogh würde man auch nicht mit Stacheldraht umzäunen.“ Diese Logik muss man erst begreifen.
Zwischenzeitlich ist es nun schon soweit, dass des Nachts die Ratten kommen um sich all das zu holen, was die Tauben bei „aller Liebe“ gar nicht alles fressen können. Ein bedauerlicher und sehr bedenkenswerter Zustand. Was die Verantwortlichen zu Tun gedenken, das musste erst vor kurzem eine Einheimische erfahren, als sie auf dem Rathaus nachfragte, was denn die Stadtverwaltung zu Tun gedenke. Sie bekam zur Antwort: „Sie solle das auf dem Ordinariat in La Laguna melden.“ Schade eigentlich, dass wir eine Stadtverwaltung haben, die sich zwar gerne mit San Telmo brüstet, die aber nicht bereit ist, etwas zum Schutz dieser Kapelle zu tun.

Diakon Bertram Bolz
Puerto de la Cruz





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