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Ausgabe: Nr. 215 (18/2014) vom 16. - 30. September 2014
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Verwunderliche Gleichgültigkeit

So ein ähnliches Foto wie es im Wochenblatt im Zusammenhang mit dem Johannisfeuer abgebildet ist, hatte ich zu meinem Entsetzen auch gemacht und mittlerweile per Internet an verschiedene Adressen (Umwelt- und Touristikunternehmen)  in einige mitteleuropäische Länder geschickt. Die potentiellen Teneriffaurlauber dort sollen ja auch über die „gewürzte“ Seeluft von Puerto de la Cruz im Rahmen des kanarischen Brauchtums informiert werden.  Dass die hiesigen Insulaner bei allem Fortschritt auch heute noch in vielen Dingen hinterher hinken, wird dem kritischen Beobachter wohl nicht entgangen sein.
So auch in Sachen Umwelt. Ich bin fest davon überzeugt, dass mindestens ein Angestellter der Stadt Puerto (Ortspolizei, Müllmann oder andere Person) den Unrat gesehen hat. Mit zwei, drei Gemeindearbeitern hätte man anschließend wenigstens eine Grobsortierung vornehmen können. Aber das wäre schon zu viel Engagement und Arbeit gewesen!!! Auch das hiesige Umweltamt vertraut da wohl auf die Kräfte der Natur. Man hätte wenigstens den guten Willen schon erkannt, wenn zwei, drei provisorische Schrifttafeln aufgestellt worden wären: „Spanplatten und Plastik dürfen nicht verbrannt werden!“ Oder ähnlich. Vielleicht zusätzlich mit einer Handzeichnung für die Analphabeten.
Was kann man im Fall „Johannisfeuer“ in der Nähe der Playa Jardin verändern? Wenn die Offiziellen nichts unternehmen, so müsste eine Demo in der Stadt organisiert werden, an der sich nicht nur ein paar „Umweltspinner“ aus Mitteleuropa, sondern auch engagierte Einheimische beteiligen. Von denen gibt es nämlich ebenfalls ein paar (nach Presseinfo etwa 5% der Gesamtbevölkerung). Immerhin etwas!
So eine Aktion wäre nur über die Medien zu realisieren. Aber, wer von denen macht das?  Es will sich ja keiner mit irgendeinem bekannten Insulaner anlegen oder es sich mit ihm verderben (hier kennt ja fast jeder jeden). Am allerwenigsten würden es die deutschsprachigen Medien-Leute tun, denn, wenn man meckert, könnte man vielleicht in einem „wichtigeren“ Fall das eine oder andere Interview verweigert bekommen. Und das würde wiederum etwas zur Existenzminderung beitragen. Also, kann man das Ganze dahingehend vergessen.
Für uns  „Nörgler“ bleibt also nur noch die Möglichkeit, die Herrschaften hier auf der Insel, die mit dem Tourismus zu tun haben, geldmäßig zu treffen, das heißt, viele Infos über das Internet zu verschicken (siehe oben), nach dem Motto: Auch das ist Teneriffas Norden! Es liegt nahe anzunehmen, dass mindestens ein Hotelier die (meistens im professionellen Bereich verwendeten) Liegen auf den Müllberg geworfen hat.
Eine Alternative hätte ich noch: Am Ende des Jahres vor Silvester sammeln wir viele große Knallkörper und mischen sie zu gegebener Zeit mit unter den besagten Müllberg, damit den Stinkfetischisten, die so einen Müllhaufen in Brand setzen, die Brocken kräftig um die Ohren fliegen. Vermutlich erregt so etwas heutzutage mehr öffentliche Aufmerksamkeit als eine Demo vor dem Rathaus.
Defendemos nuestra cultura! (gelesen an einer Betonmauer.)

Jeannette Söllner
Puerto de la Cruz





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