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Ausgabe: Nr. 218 (21/2014) vom 5. - 18. November 2014
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Leserbrief zu Artikel Ersticken die Kanaren im Bauboom?:

Allgegenwärtige Bauwut

Mit dem Leitartikel Ihrer letzten Ausgabe „Ersticken die Kanaren im Bauboom?“ haben Sie mir voll aus der Seele gesprochen. Und die Bauwut ist tatsächlich allgegenwärtig, da muss man nicht zum Süden oder auf andere Inseln schauen. In der Urbanisation Las Cuevas, wo ich ein Haus besitze und seit zehn Jahren lebe gibt es inzwischen zwei Beispiele dafür, wie auf kleinstem Grund und Boden mehrgeschossige Reihenhäuser errichtet werden um den größtmöglichen Profit zu erzielen. Die Interessen der Anwohner, die unzureichende Infrastruktur oder gar die Ästhetik der Wohnanlagen werden dabei völlig außer Acht gelassen. Ganz zu schweigen von der Frage, ob so etwas überhaupt legal sein kann.
Ihre Zeitung hat vor einigen Ausgaben bereits über eines der Bauvorhaben berichtet, bei dem inmitten einer Bungalowsiedlung – im Bebauungsplan der Stadt La Orotava als Gartenstadt ausgewiesen – mehrere Wohnblocks in Form von mehrgeschossigen Reihenhäusern gebaut werden, die den dahinter befindlichen Bunga-lows Licht, Sonne und jegliche Intimsphäre nehmen. Der Verkaufswert dieser Häuser mit ihren hübschen Gärten sinkt damit geradezu in den Keller.
Doch diese Baustelle ist leider kein Einzelfall. Etwas oberhalb, an anderer Stelle   der Urbanisation Las Cuevas wächst ein weiterer Monsterbau zwischen den Einfamilien-Bungalows in die Höhe und wie es heißt, ist das längst nicht das Ende. Auch in den nahe gelegenen Urbanisationen El Drago und Humboldt soll es ähnliche Baupläne geben.
Der Nachbarschaftsverband hat sich inzwischen mehrmals getroffen um über gemeinsame Schritte zu beraten und es wurden auch Gelder gesammelt, um Gutachten von Juristen und Architekten einzuholen. Doch in der Zwischenzeit wachsen die Neubauten unaufhaltsam weiter.
Die Stadtväter haben sich meines Wissens bislang auf die Feststellung beschränkt, dass die Baulizenzen völlig legal sind. Man werde prüfen, ob die Bauvorschriften eingehalten werden. Doch nach wie vor wird hektisch weitergearbeitet. Bagger und Betonmischer fahren von früh bis spät durch die bislang so beschauliche und friedliche Wohngegend.
Um zu verhindern, dass die Kanaren im Bauboom ersticken, muss bei den Gemeindevätern begonnen werden. Sie sollten sich auf ihre Pflichten besinnen, für das Wohl ihrer Bürger zu wirken, die sie ins Amt gewählt haben und nicht auf die Einnahmen schielen, die durch die Baulizenzen so reichlich ins Stadtsäckel gespült werden.

Bernhardine Wulf
La Orotava





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