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Ausgabe: Nr. 219 (22/2014) vom 18. November - 2. Dezember 2014
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Home > Leserbriefe > Schikane bei Unelco

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Schikane bei Unelco

Mein Blutdruck stieg bereits vor einer Woche, als ich mich seelisch drauf eingestellt hatte, zur Unelco zu fahren und Strom an- bzw umzumelden. Mit Mietvertrag und meinen Bankunterlagen fuhr ich also hin und wusste genau, dass wieder irgendwas fehlte, denn das ist immer so. Selbst wenn man alle erfoderlichen Papiere ordentlich zur Hand hat, fällt der lieben Mitarbeiterin auf die Schnelle noch etwas ein, dass man wieder kehrt machen muss. So habe ich es bereits 2 mal in 1,5 Jahren erlebt und so war es diesesmal ebenfalls wieder. Stolz legte ich genau die Sachen auf ihren Tisch, die sie beim letzten mal benötigte, und sagte in verständlichem spanisch, dass sie doch bitte die Kontonummer ändern möchte. Der Name soll so bleiben. Im gleichen Augenblick wartete ich schon auf ihren Einspruch und somit wunderte es mich nicht allzusehr, dass dieser auch prompt kam: “Wir brauchen die letzte Rechnung!”….”Sie brauchen bitte was? Beim letzten Mal haben Sie es GENAU SO gemacht und brauchten auch keine Rechnung!!” Sie wiederholte ihren Satz, ohne mit der Wimper zu zucken und mit unschuldigem Lächeln… Ich packte meine Sachen und musste schnell an die Luft. Heute lag dann eine Rechnung im Briefkasten. Mit eben dieser begab ich mich heute erneut, aber diesmal triumphierend, zur Unelco, legte die Rechnung, Bankverbindung, Mietvertrag hin und sagte meinen bekannten Satz auf. Ohne eine Miene zu verziehen, sichtete sie die Unterlagen und meinte dann trocken: “Ich kann so nichts ändern - das muss der Vermieter persönlich machen!” Ich explodierte. Ich wollte dann mit der Dame gegenüber reden, die auch Englisch spricht. Ich redetete diese an und bekam als Antwort, dass Sie kein Englisch versteht. Merkwürdig, denn fast genau vor einem Jahr habe ich mich noch in Englisch mit ihr unterhalten können. Für gewöhnlich habe ich mich immer unter Kontrolle, aber diesesmal zuckten die Leute auch hinten auf den Warteplätzen zusammen, als ich sie in lautem Deutsch anraunzte (schimpfen auf Spanisch gehörte bisher noch nicht zu meinem Vokabular…leider!). Anstatt “Schikane bei Unelco” hätt ich vermutlich “Ich hasse Ausländer” als Titel nehmen können, denn bei der Unelco fühl ich mich jedesmal wie ein Flüchtling aus Timbuktu, der auf einer deutschen Behörde versucht, einen Asylantrag zu stellen… Fazit: Alles so lassen, wie es ist –> never touch a running system - und schon garnicht auf den Kanaren.
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