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Ausgabe: Nr. 216 (19/2014) vom 1. - 21. Oktober 2014
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Home > Leserbriefe > Von der Trauminsel „gejagt“

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Von der Trauminsel „gejagt“

Der Leserbrief von Herrn Rainer Rutz mit der Überschrift „Zerstörung einer Insel“ spricht mir voll aus der Seele, denn ich kann seine Eindrücke nur bestätigen. Wir leben nun seit neun Jahren hier und es hat sich vieles derart negativ entwickelt, dass von Lebensqualität keine Rede mehr sein kann.
Was Herrn Rutz aber bisher offenbar erspart geblieben ist, möchte ich nachfolgend vervollständigen:
Es sind die Fiestas mit Feuerwerken und lauter Musik, die manchmal bis 3 Uhr nachts dauern und einem im Sommer an fast allen Wochenenden den Schlaf rauben. Im Herbst folgen dann die Kaninchenjäger, die schon bei Morgengrauen mit Schrotflinten bewaffnet und von unzähligen kläffenden Hunden begleitet, mit wildem Geschrei über die Fincas anderer Leute ziehen und auf alles schießen, was sich bewegt. Ihr bevorzugtes Ziel sind aber Hauskatzen, die sie rücksichtslos abknallen, weil diese ihrer Meinung nach den Fortbestand der Kaninchenpopulation gefährden. Ich weiß wovon ich rede, denn auch meine beiden Katzen wurden erschossen.
Sie scheuen auch nicht davor zurück, auf öffentlichen Straßen und Wegen und sogar unmittelbar neben Wohnhäusern zu schießen, obwohl das natürlich verboten ist. An den Jagdtagen (im letzten Jahr waren es 17) kann man keinen Spaziergang in den Wäldern mehr unternehmen, da man Angst haben muss, eine Schrotladung abzubekommen. Ich frage mich ernsthaft, wann die Verantwortlichen endlich diese Barbarei verbieten werden. Der Schaden, den diese selbsternannten „Jäger“ der Natur zufügen, ist wesentlich größer als der, den die Kaninchen jemals anrichten könnten. Polizei und Naturschutzbehörden schauen diskret weg und unternehmen nichts, um die Leute zur Raison zu bringen und diesen Wahnsinn zu stoppen.
Zu erwähnen sei auch noch der Drogenhandel, der nachts an bestimmten Plätzen floriert, die eigentlich auch der Polizei bekannt sein müssten. Es wurden schon verschiedentlich Joints in der Einfahrt zu unserer Finca geraucht und die Junkies verrichteten ihre Notdurft direkt vor dem Tor.
Meine ehemalige Trauminsel hat für mich ihren Zauber nun endgültig verloren und ich hoffe, dass wir sobald wie möglich nach Deutschland zurückkehren können, um endlich wieder in Ruhe und Frieden zu leben.

Heidi Gallecker
Santa Ursula





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