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Ausgabe: Nr. 216 (19/2014) vom 1. - 21. Oktober 2014
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Home > Leserbriefe > Antwort auf die Leserbriefe „Zerstörung einer Insel“ und „Von der Trauminsel ‚gejagt’“

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Antwort auf die Leserbriefe „Zerstörung einer Insel“ und „Von der Trauminsel ‚gejagt’“

Nachdem Herr Rutz und Frau Gallecker mich nun in der Hoffnung lassen, wie angekündigt, die Insel zu verlassen bzw. nicht wieder zu besuchen, sind die ersten Zeichen gesetzt, dass die Insel nun doch wieder schöner wird.
Mit welcher Impertinenz, um nicht zu sagen Arroganz, erlauben sich diese Personen derartige Äußerungen über eine spanische Insel? Wahrscheinlich mit derselben „Frechheit“, wie sich die „typisch Deutschen“ in ein Restaurant setzen und auf deutsch bestellen. Hallo? Der phänomenalen spanischen Mentalität ist es zu verdanken, dies mit einem Lächeln hinzunehmen und mit angelernten Deutschkenntnissen zu antworten. Man stelle sich vor, ein „Ausländer“ (ob Türke, Spanier, Russe, Grieche – ist vollkommen egal) würde in Deutschland   in einem Lokal, das z.B. besagte Herrschaften Rutz bzw. Gallecker besitzen, in ihrer Muttersprache bestellen. Ich gehe jede erdenkliche Wette ein, sie würden extrem anders reagieren. Wie, das will ich der Fantasie jedes Lesers überlassen. Viel braucht man nicht dazu...
Sich aufzuregen, dass Spanier auf einer spanischen Insel Urlaub machen, dass hier gejagt wird, dass Feuerwerke stattfinden auf einer Urlaubsinsel, bestätigt meiner Meinung nach nur Dummheit vom Feinsten. Liebe Frau Gallecker, gehen Sie doch mal zur Jagdzeit in Deutschland in einen Wald. Was meinen Sie, was der Förster Ihnen erzählt? Und Ihre Katzen lassen Sie eben besagte 17 Tage im Jahr zuhause, wenn Jagdzeit ist.
So einfach ist das. Allerdings wäre das mit einer Art von Nachdenken verbunden, die offensichtlich einigen Menschen aus Deutschland fremd ist. Nun ja, was Hänschen nicht lernt… Da macht es doch viel mehr Spaß, den ganzen Tag zu meckern und zu grübeln, wem man „eins reinwürgen“ könnte. Leider ist es eine grundlegende Charaktereigenschaft der Deutschen, ausschließlich an anderen rumzumäkeln. Machen Sie sich doch mal die Mühe und denken über sich selbst nach. Was meinen Sie, was Sie da alles zu meckern finden würden! Haben Sie sich schon einmal in Ihrem wie-auch-immer-Leben einsam ans offene Meer gesetzt und erkannt, wie „klein“ Sie doch sind als Mensch? Oder haben Sie sich – wieder mal – nur über andere geärgert? Wo bleiben Worte wie „Akzeptanz“ oder „Toleranz“?
Wir sind in Spanien, meine Herrschaften, und an wessen Tisch ich sitze, dessen Wein trinke ich und dessen Speise verzehre ich. Und als „Gast“ würdige ich allemal die Gastfreundschaft, die mir hier entgegengebracht wird. Ich versuche, mich zu integrieren in eine Mentalität, die ich besser finde, als in Deutschland. Sollte dies nicht der Fall sein, dann ab zum Flughafen. Die wahren Störenfriede auf dieser Insel sind mit Sicherheit nicht die Spanier.
Zum Abschluss noch ein schönes Zitat: „Zwei Männer seh’n durchs Gitter in die Ferne – der eine sieht den Schmutz, der andere die Sterne.“ Sterne, die Sie beide wohl nie sehen werden.

Doris Bauer
Journalistin, Autorin
und Mensch





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