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Ausgabe: Nr. 220 (23/2014) vom 3. - 16. Dezember 2014
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Arme Hunde

Seit meiner Pensionierung verbringe ich die Wintermonate in Los Cristianos in Torres del Sol in der 12. Etage direkt mit Blick auf die Flanke des Mount Chayofita. Oberhalb der Anlagen Los Alamos und Primavera haben Einheimische mehr oder weniger breite Häuser den Hang hinauf gebaut. Hinter mehreren Häusern, die immer wieder aufgestockt und angebaut werden, wurden unter Ausnutzung vorhandener Erdhöhlen einige Ställe mit Maschendraht zur Hundehaltung angelegt. Durch das vor allem nachts sehr störende Gebell der Hunde kam es zu Beschwerden der Anlieger, was dazu führte, dass der Maschendraht durch Mauern und Holzverschläge ersetzt wurde mit steinbreiten schmalen Luftschlitzen in den oberen Bereichen. Die Hundeställe sind nicht mit Dächern versehen, sondern mit Brettern und Blechen belegt. Die Hunde bellen mitunter Tag und Nacht, sie Jaulen und Schreien erbärmlich, wenn sie Schritte oder Stimmen hören von Besuchern, die die Aussicht von oben genießen und verhalten sich ähnlich, wenn sie unregelmäßig immer bei Dunkelheit abends oder morgens von ihren Besitzern Futter erhalten. In diesem Frühjahr beobachtete ich mit dem Fernglas, wie vier große, beige, hochbeinige kanarische Hunde den einen Steinstall jeweils samstags in der Frühe verlassen durften und wie sie dann wie toll am Hang herumliefen, um in Eile ihr Geschäft zu verrichten. In der Zwischenzeit wurden Eimer hin- und hergetragen, nach 15 Minuten verschwanden die Hunde wieder im Stall. Ich bin jetzt seit 9.11.2006 wieder hier, habe aber nicht mehr beobachten können, dass Hunde frei herumliefen. Wenn ein Sanitätsauto die Av. Suecia entlangfährt mit Signalhorn, heulen alle Hunde, aus der Vielzahl der unterschiedlichen Töne bei Jaulen, Bellen oder Heulen konnte ich schließen, dass es sich um mindestens sieben Hunde handelt, die in mehreren Ställen untergebracht sind.
Dem beobachteten Verhalten nach handelt es sich offensichtlich um Hündinnen, deren Welpen jetzt vor Weihnachten zum Kauf angeboten werden. Die Hundeställe liegen den ganzen Tag in der prallen Sonne, es kann keine Luft zirkulieren, die Tiere haben keinen Auslauf und vegetieren in ihren Exkrementen und scheinen unterernährt. Es handelt es sich um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, das ja ab Januar 2007 verschärft werden soll. Hinzu kommen illegale Hundezucht, Ruhestörung und illegale Bebauung. 
Ich beabsichtige eine Anzeige bei der Ortspolizei in Los Cristianos, wurde aber von mehreren Seiten vor Repressalien gewarnt und vor einer korrupten Polizei, zumal ich der spanischen Sprache nicht mächtig bin.
Weiß jemand eine andere Möglichkeit, wie man diesen armen Tieren helfen könnte?

Edelburg Schulmeyer 




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