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Ausgabe: Nr. 215 (18/2014) vom 16. - 30. September 2014
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Home > Leserbriefe > Die Hilfsbereitschaft der Tinerfeños

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Die Hilfsbereitschaft der Tinerfeños

Mein Mann und ich leben schon seit 16 Jahren auf den kanarischen Inseln, davon mittlerweile 11 Jahre auf  Teneriffa. Hier ist unser Kind zur Welt gekommen und hier fühlen wir uns wohl. Wir haben, wie alle Residenten, unsere Erfahrungen mit dem Inselleben gemacht, mal Positive, mal Negative. Und nun ist in den letzten Wochen bei mir auch die Erfahrung dazu gekommen, etwas ernster krank zu werden. Eine Erkrankung, die einen Krankenhausaufenthalt nötig machte.
Nun erwartet man halt das „Normale“. Man sagt seinen nächsten Freunden Bescheid und hofft ansonsten, dass alles gut geht. Man weiß, dass die wenigen Freunde (weil viele sind es nie) in Gedanken bei einem sind, und einem alles Gute wünschen. Das Übliche halt. Ein bisschen nur war ich besorgt, was die Chefin des Zentrums, wo ich arbeite, davon halten wird, wenn ich eine Woche nicht zur Arbeit komme.
Ich sagte ihr also Bescheid, dass ich dann im neuen Jahr im Januar aus folgenden Gründen eine Woche krank bin. Und harrte ihrer Reaktion. Nun ja, und dann fing das an, ins Rollen zu kommen: anstatt verärgert zu sein, „verdonnerte“ sie mich erst einmal zu einer zusätzlichen Behandlung in ihrer Praxis, vorbereitend zur anstehenden OP. Zusätzlich bekam ich haufenweise Medikamente von ihr. Für die nächsten drei Wochen war ich unter ständiger persönlicher Betreuung von ihr und meinen Arbeitskollegen. Als nächstes sprach sich die Geschichte von meinem Krankenhausaufenthalt bei meiner alten Arbeitsstelle und meinen ehemaligen Arbeitskollegen herum. Ja ja, die stille „Inselpost“. Prompt rief die Erste an, und fragte, wie es mir denn so gefühlsmäßig ginge, und nahm mich gleich unter ihre Fittiche, die Andere schickte mir spirituelle Energie. Die Geschäftsleiterin erkundigte sich mehrere Male per Telefon.
Alle spanischen Frauen aus dem Freundeskreis schickten mir ab da an jeden Tag Energie. Bis zum OP-Termin ging es mir dementsprechend energetisch und gefühlsmäßig extrem gut.
Ich bin jetzt wieder draußen seit einigen Tagen, und komplett wieder hergestellt. Das Telefon stand in der ganzen Zeit nicht einmal still, von so vielen Anrufen, Erkundigungen und Wünschen für gute Genesung. Ich habe so etwas noch nie erlebt (klar, war ja auch noch nie ernsthaft krank), und muss sagen, es fühlt sich wie ein kleines Wunder an.  Wie eine warme Decke der Fürsorge, die einen ummantelt.
Deswegen möchte ich an dieser Stelle DANKE sagen, und zwar namentlich meinen ehemaligen Kollegen vom Reformhaus Soluciones am Plaza del Charco: Maika, Angeles, Renata, Delfi,  meinen Arbeitskollegen und der Chefin von RDNattural in Puerto de la Cruz: Sra. Reyes, Dori, Rachel, Adelaida, und Hilda, sowie den Frauen hier vom Kreis: Maria, Laura und Paula, und  auch den vielen anderen Freunden die an mich gedacht haben: Micha & Eva, Sammy, Chrissi und natürlich meiner Familie, meinem Mann und meinem Kind.
Aber worum es hier wirklich geht: so viel Hilfsbereitschaft und auch tätige Hilfe der Tenerifeños sollte einfach  erwähnt, gewürdigt und auf jeden Fall auch weitergegeben werden. Herzlichen Dank Euch allen!

Andrea Noack




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