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Bei drei Projekten sechs Millionen Euro mehr ausgegeben als veranschlagt

Europäischer Rechnungshof bemängelt Mehrausgaben im Hafen von Santa Cruz

Im Jahresbericht des Europäischen Rechnungshofes über die Verwendung der EU-Fördergelder in Hafeninfrastrukturen hat das 2013 eingeweihte neue Containerterminal von Teneriffas Hauptstadthafen schlecht abgeschnitten.



05.10.2016 - Teneriffa -
Die europäischen Rechnungsprüfer kritisierten, der Bau habe in seiner ersten Phase über 4,3 Millionen Euro bzw. 24% mehr verschlungen als ursprünglich vorgesehen. Auch wurde die mit 41 Monaten veranschlagte Bauzeit um mehr als das Doppelt überschritten. Bei der zweiten Phase belief sich nach der Feststellung der Prüfer die Kostenüberschreitung auf 1,15 Millionen Euro (+7%). Auch die Kosten für die Erweiterung der Mole von Cueva Bermeja, die mit 560.000 Euro rund 10% mehr kostete als vorgesehen, wurden bemängelt. 
Insgesamt bezifferten die Rechnungsprüfer die Überschreitung der Kostenvoranschläge im Hafen von Santa Cruz auf sechs Millionen Euro. Als besonders brisant sahen sie die Abweichung bei Cueva Bermeja an, weil es sich hierbei um eine „größtenteils nicht erschöpfend genutzte“ Infrastruktur handele. 
Ricardo Melchior, Präsident der Hafenbehörde Teneriffas, nahm umgehend Stellung und erklärte, die fraglichen Bauten seien vor seiner Amtszeit durchgeführt worden. Ähnliche Abweichungen seien allerdings bei dem Großteil der europäischen Häfen üblich. Der Erhalt zukünftiger EU-Fördergelder sei jedenfalls aufgrund des Berichtes nicht in Gefahr, wiegelte der ehemalige Cabildo-Präsident ab.
Die Rechnungsprüfer kommen in ihrem Jahresbericht allgemein zu dem Schluss, dass in den Jahren 2000 bis 2013 ein Drittel der EU-Fördergelder in Hafeninfrastrukturen „ineffizient und nicht nachhaltig“ ausgegeben wurden. Dadurch seien fast 400 Millionen Euro praktisch verschwendet worden. 
Während der Untersuchung wurden 19 Häfen in Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Schweden besonders unter die Lupe genommen. Dabei stellten die Experten fest, dass weder die EU noch die Mitgliedsländer einen Überblick darüber hatten, welche Häfen aus strategischer Sicht tatsächlich Finanzierung benötigten. 





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