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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Home > Teneriffa > Nachrichten > Panorama > Bericht über den sozialen Stand der Nation: „Die Armut in der spanischen Gesellschaft wird chronisch“

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Bericht über den sozialen Stand der Nation: „Die Armut in der spanischen Gesellschaft wird chronisch“

Der Verband der Direktoren der spanischen Sozialdienste hat kürzlich seinen Bericht über den sozialen Stand der Nation veröffentlicht. Er warnt darin vor der Ausbreitung und Dauer der Armut sowie der Zunahme des sozialen Gefälles in der spanischen Gesellschaft.



Der Verlust einer Zukunftsperspektive für die große Mehrheit der spanischen Bevölkerung ist der traurige Preis, der für die Erholung der Wirtschaft gezahlt wird, erklärt Gustavo García Herrero, Koordinator des Berichts der Sozialdienste.
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Der Verlust einer Zukunftsperspektive für die große Mehrheit der spanischen Bevölkerung ist der traurige Preis, der für die Erholung der Wirtschaft gezahlt wird, erklärt Gustavo García Herrero, Koordinator des Berichts der Sozialdienste.
05.04.2017 - Teneriffa -
Er fordert von den Politikern die Rücknahme der Reform des Arbeitsgesetzes – die prekäre Arbeitsverhältnisse mit sich gebracht hat –, eine Minimum-Rente sowie die Zahlung von Pflegeunterstützung für 340.000 Personen, die bislang keinerlei Hilfs- leistungen erhalten. Außerdem finanzielle Unterstützung für die Langzeitarbeitslosen ohne Ansprüche auf öffentliche Zuwendungen.
Der Bericht enthält konkrete Daten über rund 700.000 Haushalte mit 1,3 Millionen Personen, die keine Einkünfte mehr haben. Für sie fordert der Verband eine staatlich garantierte Basisrente, um den Absturz in die Armut zu verhindern.
Die Langzeitarbeitslosigkeit betrifft fast zwei Millionen Spanier, ein klares Zeichen, dass die Armut im Lande inzwischen chronisch geworden ist. Angesichts dieser Situation wird die Politik aufgefordert, einen Plan zu entwickeln, der allen Personen, die länger als zwei Jahre ohne Arbeit sind, für mindestens sechs Monate eine Anstellung garantiert.
Der Koordinator und Autor des Berichtes, Gustavo García Herrero, ist der Meinung, der Preis für die Erholung der spanischen Wirtschaft sei die traurige Tatsache, dass die große Mehrheit der Spanier ohne Zukunft sei, und sich damit zufriedengeben müsse, zu überleben, ohne Chance auf eine Lebensplanung.
„Die Regierung ist über den Rückgang der Geburten im Lande besorgt. Es gibt keine bessere Maßnahme als durch die Abschaffung der Arbeitsreform bessere Lebensbedingungen zu erreichen, um die Geburtenrate wieder anzuheben“, erklärte er. Die Armut, verursacht durch instabile Arbeitsverhältnisse und schlechte Bezahlung, führe dazu, dass sich bis zu sechs Millionen Menschen im permanenten Risiko der Verarmung befänden.
Als kurzfristige Maßnahme für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Verbesserung des sozialen Schutzes schlägt der Verband staatliche Verträge für Pflegekräfte vor, die sich der 350.000 pflegebedürftigen Menschen annehmen könnten, deren Ansprüche auf Pflege bereits offiziell anerkannt aber nicht realisiert worden sind. Mit dieser Maßnahme könnten etwa 90.000 direkte Arbeitsplätze entstehen, mit einer Anhebung der öffentlichen Ausgaben von lediglich 1,5 Millionen Euro jährlich.
Wie Luis Barriga, der Autor des Kapitels „Armut und soziale Ausgrenzung“, warnt, existiere das Risiko, in eine Spirale zu geraten, die sich immer schneller bewege, wenn keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen würden. Er sieht eine besondere Gefahr in der hohen Jugendarbeitslosigkeit, die er als höchst explosive Situation bezeichnete.
Der Verband der Direktoren der spanischen Sozialdienste hat seinen Bericht allen im Kongress vertretenen Parteien zugestellt. Er wird die Grundlage für eine Debatte sein, an der auch Vertreter der Gewerkschaften, sozialen Einrichtungen und Berufsverbände teilnehmen werden.
Wie berechtigt die geforderten Maßnahmen und die Schilderungen der Missstände sind, erleben wir hier sozusagen live: Erst vor einigen Tagen bat uns die Hilfsstelle der Kirchengemeinde von Puerto de la Cruz erneut um Unterstützung, um die 95 Familien, die von ihr betreut werden, weiter mit Lebensmitteln versorgen zu können. Aus Los Realejos wurden wir um einen Gasherd für eine Familie gebeten, die in einer Notunterkunft lebt und ihr Essen auf einem offenen Feuer kochen muss. 
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der netten Dame, die ungenannt bleiben will und in unserer Redaktion eine Spende abgegeben hat und bei den Paten, die uns regelmäßig unterstützen.

Ein „sinnvolles“ Geschenk
Hausfeste sind eine ideale Gelegenheit, gemeinsam Gutes zu tun. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Spendenempfänger: 

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500
Sozialer Speisesaal „Hijas de Caridad“, Santa Cruz de Tenerife (02/10, 05/10, 12/10, 07/11, 01/12, 12/12) Euro 15.000
Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000
Kinder-Tageszentrum Padre Laraña, Santa Cruz de Tenerife (04/10, 11/10, 12/10, 04/11, 09/11, 01/12, 04/12, 12/12, 01/13, 03/13, 8/13, 01/14 Weihnachtsbescherung, 03/14, 04/14, 12/14, 03/15, 07/15, 01/16, 2/17) Euro 32.351,12
Caritas Puerto de la Cruz (06/10, 08/10, 01/11, 10/11) Euro 3.000
Sozialer Speisesaal „San Pío X“, Santa Cruz de Tenerife (09/10, 01/13) Euro 4.500
Caritas Teneriffa (03/11, 9/15) Euro 3.500
Sozialer Speisesaal „Casa de Acogida María Blanca“, Puerto de la Cruz (8/11, 01/12, 9/12, 12/12, 03/13, 12/13, 2/14, 03/14) Euro 10.930
Caritas „Virgen de los Dolores“, Puerto de la Cruz (01/12, 09/12, 06/13, 06/14, 6/15, 01/16, 07/16, 08/16, 11/16, 4/17) Euro 9.250
Caritas Los Cristianos (02/12) Euro 2.000
Sozialer Speisesaal „San Vicente de Paúl“, La Laguna (05/12, 12/12, 2/14, 6/15, 12/15, 2/16) Euro 14.500
Vier Hilfsstellen der Caritas, Puerto und Umgebung: „Virgen de los Dolores“, „San Juan de Padua“, „La Candelaria“ und „Peña de Francia“ (12/12, 3/13, 12/13, 3/14) zus. Euro 8.000
Kinder-Tageszentrum in La Vera (1/13, 8/13, 03/14, 04/14, 09/16) Euro 4.483,83
Caritas Los Potreros, Los Realejos (05/13, 9/13, 12/13, 10/14, 2/15) Euro 3.300
Caritas La Concepción, Los Realejos (10/14, 12/14, 11/15, 3/16, 7/16, 11/16, 12/16, 1/17, 3/17, 4/17) Euro 9.010
Caritas Gemeinde San Juan Bautista, La Orotava (mehrere Zahlungen 12/14) zus. Euro 3.775
Tagesstätte für behinderte Kinder, CREVO, La Orotava (07/15, 01/16, 2/16, 12/16) Euro 8.500
Hospital La Inmaculada, Puerto de la Cruz (12/15) Euro 2.000
Refugio Majorero, Fuerteventura (02/16) Euro 250

Spendenkonto
Bei der Banco Sabadell  
In Spanien: 00810403340001185625
vom Ausland: 
IBAN: ES1400810403340001185625 
BIC: BSABESBBXXX

Einladung zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Banco de Sabadell einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos.  
Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.






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