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Forschung in bis zu 6.000 Metern Tiefe

Briten testen Tauchroboter in Telde

Das National Oceanography Centre (NOC) aus dem britischen Southhampton testet einen neuentwickelten Tauchroboter auf den Kanaren. Die Gewässer des Archipels sind wegen der gemäßigten Temperaturen und des schnellen Zugangs zu großen Wassertiefen ideal geeignet, Apparate dieser Art zu erproben und erste Erfahrungen mit den Geräten zu sammeln.



Forscher Steve McPhail (r.) vom National Oceanography Centre nach einem Test-Tauchgang. Das unbemannte U-Boot kann bis in 6.000 Meter Tiefe vordringen.
Fotogalerie© EFE
Forscher Steve McPhail (r.) vom National Oceanography Centre nach einem Test-Tauchgang. Das unbemannte U-Boot kann bis in 6.000 Meter Tiefe vordringen.
09.03.2013 - Gran Canaria - Eben deshalb haben die spanische und die kanarische Regierung vor fünf Jahren gemeinschaftlich in Telde auf Gran Canaria die Kanarische Ozeanische Plattform PLOCAN ins Leben gerufen, ein Gelände an der Küste, dessen Ausstattung es Wissenschaftlern aus aller Welt ermöglicht, den Meeresboden zu erforschen, Versuche in mariner Umgebung durchzuführen und eben Forschungsgerät, wie jetzt den Tauchroboter des britischen Forschers Steve McPhail, zu testen. Das unbemannte U-Boot, welches das NOC in Telde erprobt, heißt AUV-Autosub LR und kann bis zu 6.000 Meter tief tauchen. Es wiegt 600 Kilogramm, erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern und kann bis zu sechs Monate ununterbrochen im Einsatz bleiben. Später soll AUV-Autosub LR die Kontinentalabhänge vor den britischen Inseln untersuchen. Apparate wie dieser werden laut McPhail die Kosten für die Erforschung der Meere erheblich reduzieren und Aufgaben übernehmen, für die man heute noch große, bemannte Forschungsschiffe braucht.




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