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Trotz Kälte und Calima wurde bei der The North Face Transgrancanaria 2015 ein neuer Rekord aufgestellt

Extremer Sport unter extremen Bedingungen

Der 127 Kilometer lange Ultramarathon „Transgrancanaria“ – mit dem Namenszusatz des Hauptsponsors The North Face davor – hat es in sich.



Fotogalerie© EFE
18.03.2015 - Gran Canaria -
Ähnlich dem Berglauf „Bluetrail“ auf Teneriffa, der allerdings mit 94 Kilometern auf der Ultramarathonstrecke etwas kürzer ist, ist der „Transgrancanaria“ mit einem zu überwindenden Gesamthöhenunterschied von 8.500 Metern eine Herausforderung für Profiläufer. 
Kein Wunder, dass auch bei der diesjährigen Ausgabe, die am 7. und 8. März stattfand, bekannte Namen auf der Teilnehmerliste standen. Läufer aus aller Welt reisten nach Gran Canaria, um an diesem Lauf teilzunehmen, der zu den größten Herausforderungen der „Ultra-Trail World Tour®“ zählt. 
Bei der „Transgrancanaria“ werden unterschiedlich lange Strecken angeboten, sodass sich Läufer je nach ihrer Leistungsfähigkeit die passende Distanz aussuchen können. Dabei spielen auch die Höhenunterschiede eine entscheidende Rolle. Bei der kürzesten Strecke über 17 Kilometer beträgt der Gesamthöhenunterschied nur 470 Meter, bei der 32-Kilometer-Strecke sind es schon 818 Meter, beim Marathon über 44 Kilometer 1.365 Meter und beim Advanced-Marathon über 83 Kilometer 4.700 Meter. Die extremste sportliche Leistung erbringen zweifellos die Läufer, die sich an den 127 Kilometer langen Ultramarathon wagen. Dieses Jahr waren es sogar zwei Kilometer mehr, denn die Ziellinie wurde nicht wie im letzten Jahr beim Leuchtturm von Maspalomas gezogen, sondern beim Kongresszentrum ExpoMeloneras. Das für diese Strecke gesetzte Zeitlimit betrug 30 Stunden, und beim stetigen Auf und Ab über die Berge im Inselinneren kam ein Gesamthöhenunterschied von 8.500 Metern zusammen.
In diesem Jahr kamen erschwerend extreme Wetterbedingungen hinzu. Beim Start in der Nacht war es ungewöhnlich kalt, und am Tag machten Hitze und Calima den Läufern zu schaffen. Die Zahl der Teilnehmer, die als Nicht-Finisher aus dem Rennen ausschieden, belegt die Härte dieses Ultratraillaufs. Von den über 3.000 Teilnehmern 70 verschiedener Nationalitäten schafften es 729 nicht bis über die Ziellinie. Auf der Ultramarathonstrecke warfen 186 Läufer das Handtuch, darunter erfolgreiche und weltbekannte Läufer wie die US-Amerikanerin Nikki Kimball oder Joe Grant.
Sieger wurde recht überraschend der Litauer Gediminas Grinius, der mit einer Zeit von 14:23:37 den im vergangenen Jahr von Ryan Sandes aus Südafrika aufgestellten Rekord (14:27) brechen konnte. Der Mittdreißiger lief nicht nur vier Minuten früher über die Ziellinie, sondern lief in dieser Zeit auch zwei Kilometer weiter, da die Distanz dieses Jahr von 125 auf 127 Kilometer verlängert worden war.
Eine sportliche Höchstleistung erbrachte auch die katalanische Läuferin Nuria Picas, die ihren Titel erfolgreich verteidigte und mit einer Zeit von 16:53:27 im zweiten Jahr in Folge bei der „Transgrancanaria“ ganz oben auf dem Siegertreppchen stand. Parallel zum Sieg in der weiblichen Kategorie beweist der 14. Platz im Gesamtranking, dass die 38-Jährige in Topform ist.





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