Infos f�r Urlauber
Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
Kanarische InselnTeneriffaGran CanariaFuerteventuraLanzaroteLa GomeraLa PalmaEl HierroSpanien
Home > La Palma > Nachrichten > Panorama > Brandverursacher verurteilt

Nachrichten
  Politik
  Wirtschaft
»Panorama
  Wissenschaft
  Umwelt
  Kultur
  Sport
  Gesundheit
  Multimedia
  Kurz notiert
  Leserbriefe
 
  Archiv

Kleinanzeigen
  Eintragen

Leserbriefe
  lesen
  schreiben

Suchen

   

Veranstaltungen
  Musik
  Ausstellungen
  Theater
  Sport
  Gesundheit
  Verschiedenes

Urlauberinfo
  Überblick
  Sehenswertes

Service
  Mediadaten
  Aboservice
  E-PAPER
  Kundenbereich
  Rufnummern
  Partner-Webs
  Kontakt
  Impressum
  Datenschutz

Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen sorgten im Sommer 2012 für den schweren Waldbrand auf La Palma

Brandverursacher verurteilt

Das Provinzgericht hat den Verursacher des Waldbrandes auf La Palma im Sommer 2012 zu zwei Jahren Haft und der Zahlung von Schadenersatz von über einer Million Euro verurteilt.



Die Flammen waren Anfang August 2012 dem Ort La Sabina gefährlich nahegekommen.
Fotogalerie© EFE
Die Flammen waren Anfang August 2012 dem Ort La Sabina gefährlich nahegekommen.
21.12.2016 - La Palma -
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass D.P.H. am 4. Juli 2012 aufgrund einer schweren Fahrlässigkeit den Brand im Gebiet von Tirimaga (Villa de Mazo) verursachte. Damals hatte sich das Feuer innerhalb von zwei Tagen auf 1.700 Hektar ausgeweitet und war dabei einigen Ortschaften, wie dem nördlich gelegenen La Sabina oder dem südlich gelegenen Fuencaliente, gefährlich nahegekommen. Vorsichtshalber waren die Einwohner von La Sabina, Tiguerorte und Montes de Luna evakuiert worden. Nach drei Tagen hatten die Einsatzkräfte die Flammen unter Kontrolle gebracht. 
Damals war bereits von Brandstiftung gesprochen worden, doch die Ermittlungen brachten zutage, dass D.P.H. sich an jenem Tag bei La Sabina mit dem Weiden des Viehs betätigte. „Mit absoluter Missachtung der elementarsten Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen,“ so heißt es in der Urteilsschrift, warf der Angeklagte mehrere Zigarettenkippen achtlos auf den Boden. Aufgrund dieses grob fahrlässigen Verhaltens geriet das trockene Gras in Brand. D.P.H., der gerade eine kranke Kuh versorgte, verursachte also das Feuer, das sich zum großen Waldbrand entwickelte, so das Gericht.  
Das Provinzgericht verurteilte den Angeklagten zu zwei Jahren Haft, Schadenersatz von über einer Million Euro als Ausgleich der dem Cabildo entstandenen Kosten für die Feuerbekämpfung und die Wiederaufforstung der betroffenen Naturgebiete. Weiterhin muss D.P.H. die Militäreinheit für Notfälle UME, die an der Brandbekämpfung teilnahm, mit 18.000 Euro und vier Einwohner für die entstandenen Schäden an Häusern sowie Obst- und Weidefläche bzw. für den Verlust von vier Kühen entschädigen.






Leserbrief zu Artikel Brandverursacher verurteilt schreiben


Wochenblatt-Leser helfen.

  NEWSLETTER
  Ihre eMail-Adresse
Inmobiliaria Optima Canarias