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Ausgabe: Nr. 274 (5/2017) vom 8. - 21. März 2017
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Patienten klagen zunehmende Mängel im Gesundheitswesen El Hierros an

Personalmangel und Infrastrukturprobleme

Das Gesundheitsressort hat die Arztpraxen des kanarischen Gesundheitsdienstes in Sabinosa und Isora, in denen zweimal in der Woche Sprechstunden abgehalten wurden, schließen lassen.



06.05.2015 - El Hierro -
Mit der Folge, dass die Patienten, darunter viele Senioren und pflegebedürftige Personen, nun einen Weg von bis zu 30 km auf sich nehmen müssen, um zum nächsten Arzt des öffentlichen Gesundheitswesens zu gelangen. 
Die Ärztegewerkschaft Cesm wies darüber hinaus auch auf den Mangel an Kinderärzten in den Gemeinden La Frontera und El Pinar hin. Demnach müssten im Krankheitsfall die Hausärzte einspringen, die ohnehin überlastet wären. 
Damit nicht genug. Dieser Tage protestierten Einwohner von La Restinga vor der Arztpraxis des kanarischen Gesundheitsdienstes gegen die unzumutbaren Zustände. Seit zwei Jahren müssen die Patienten unter freiem Himmel auf ihren Termin warten. Wer zur Krankenschwester will, muss erst durch das Sprechstundenzimmer, womit die Privatsphäre des sich gerade in Beratung oder Behandlung befindenden Patienten verletzt wird. Levy Cabrera, Generalsekretär von Cesm, stand den Einwohnern in ihrer Forderung bei und forderte die Verantwortlichen auf, endlich die erforderliche, längst überfällige Renovierung der Arztpraxis vorzunehmen. 
Levy Cabrera klagte auch über den Zustand der über 30 Jahre alten Arztpraxis von El Pinar. Schon vor vier Jahren hätte das alte Haus renoviert werden sollen, doch sei bis heute nichts geschehen. 
Auch das Ärztezentrum von La Frontera werde ungenügend gewartet. Sowohl das medizinische Personal als auch Patienten haben sich über Feuchtigkeit und zunehmende Schäden in der Struktur des Gebäudes beschwert. Levy Cabrera erklärte, diese könnten leicht behoben werden, nur mangele es am nötigen Willen der Verantwortlichen. Cabrera forderte neben der unmittelbaren Durchführung der Reparaturarbeiten auch die Installation einer Klimaanlage, denn die Patienten müssten im Sommer hier unzumutbare Temperaturen ertragen. 





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