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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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El Hierro nähert sich dem Ziel der Selbstversorgung durch ausschließlich Erneuerbare Energien

Neue E-Tankstellen

Bei einer Tagung über nachhaltige Mobilität, die dieser Tage auf El Hierro veranstaltet wurde, gab Belén Allende die nächsten kurzfristigen Ziele des Großprojektes „El Hierro, 100% Erneuerbare Energien“ bekannt, welches den Fuhrpark der Insel in E-Autos umwandeln soll. Diese sollen wiederum umweltfreundlich mit dem aus Erneuerbaren Energien gewonnenen Strom des Windwasserkraftwerkes betankt werden.



Cabildo-Präsidentin Belén Allende und der Leiter des Wirtschaftsressorts der kanarischen Regierung, Pedro Ortega, bei der Eröffnung der Tagung
Fotogalerie© EFE
Cabildo-Präsidentin Belén Allende und der Leiter des Wirtschaftsressorts der kanarischen Regierung, Pedro Ortega, bei der Eröffnung der Tagung
20.07.2016 - El Hierro -
Die Präsidentin der Inselregierung und gleichzeitig von Gorona del Viento, Betreiber des Windwasserkraftwerkes, erklärte: „Die Installation von sieben Ladepunkten wird einer der ersten Schritte sein, die für die nächsten Monate vorgesehen sind.“ Diese neuen Ladepunkte werden die vorhandenen drei Stromtankstellen ergänzen und das Netz weiter ausbauen. 
Am 27. Juni jährte sich die Einweihung von El Hierros revolutionärem Windwasserkraftwerk zum ersten Mal, was Allende zum Anlass nahm, um Bilanz zu ziehen: „Wir können nun durch das Windwasserkraftwerk 75% des Jahresverbrauches mit Erneuerbaren Energien decken. Dieser Anteil wird erheblich wachsen, wenn wir nun daran arbeiten, die Nachfrage dem Modell der effizienten Nutzung von alternativen Energien anzupassen.“ 
Damit bezog sich Allende auf den oftmals nachts erreichten Stromüberschuss, wenn die Windkraftanlagen Strom produzieren, der Verbrauch dagegen stark abnimmt.    

Ein neuer Rekord: 55 Stunden sauberer Strom

Mitte Juli erreichte die Stromproduktion des Windwasserkraftwerkes einen neuen Meilenstein. Zum ersten Mal wurde der Verbrauch der Insel über 55 Stunden hinweg allein durch Erneuerbare Energie gedeckt. Der bisherige Rekord lag bei 44 Stunden.
„Wir haben wieder einen Grund zu feiern, denn bei dem Windwasserprojekt handelt es sich um ein innovatives Vorhaben, das sich Schritt für Schritt verbessert. Die Stabilität und Sicherheit des Stromnetzes allein mit Erneuerbaren Energien zu erhalten, ist eine technische Herausforderung. Es gilt herauszufinden, wie das Werk auf neue und ständig wechselnde Szenarien, wie Windflauten oder Variationen bei der Nachfrage reagiert“, erklärte Juan Pedro Sánchez, Verwaltungsratsmitglied von Gorona del Viento.
Jede Stunde, in der das Windwasserkraftwerk komplett die Stromversorgung der Insel deckt, werden 1,5 Tonnen Diesel eingespart und der Ausstoß von 3,2 Tonnen Kohlenstoffdioxid vermieden. 





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