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Ausgabe: Nr. 276 (7/2017) vom 5. - 25. April 2017
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Der Nationalpark Garajonay lässt das Herz eines jeden Natur- und Wanderfreundes höher schlagen. Auf alten Guanchenpfaden kann man nach Herzenslust wandern, und diese Erlebnisse hinterlassen unvergessliche Eindrücke. Nicht in den Talausläufern, wo sich im Süden in Santiago und Valle Gran Rey das touristische Leben abspielt, wird der Besucher La Gomera entdecken. Nein, er muss wirklich hinauf in die Bergdörfer – und am besten zu Fuß. Von dort aus gesehen macht die Insel einen eher unwirtlichen Eindruck. Aber die wildzerklüftete Landschaft bietet in ihren winkeligen Tälern unentdeckte Naturschönheiten.
Mit dem Abstieg in die Täler wird das Klima mild, ausgeglichen und warm. Im Winter um die 20°C, im Sommer selten höher als 26°C. Hier wird seit Jahrhunderten Ackerbau und Viehzucht betrieben. Da der Regen nicht ausreicht durchziehen Bewässerungskanäle die Täler, um die auf den eigens für den Anbau errichteten Terrassen angepflanzten Kartoffeln, Bananen und andere Obst- und Gemüsesorten zu bewässern.>BR> Im Tal des großen Königs – Valle Gran Rey – werden überwiegend Bananen für den Export angebaut. Hier ist auch – neben Santiago und der Inselhauptstadt San Sebastián – das touristische Zentrum der Insel. Viele Appartements, der Strand mit seinem schwarzen, vulkanischen Sand und eine Vielzahl von Restaurants lassen es den sonnenhungrigen Touristen zu jeder Jahreszeit wohlergehen.
Die Einwohner auf La Gomera sind ihrer ursprünglichen Kultur treu geblieben. Esel und Ziegen gehören zum meist bäuerlichen Haushalt. Vielerorts wird noch ohne Scheibe getöpfert. Besonders berühmt – und auch als Souvenir beliebt – sind die Töpferarbeiten der Ortschaft Chipude.
Sie sollten sich auch Zeit nehmen, den köstlichen Inselwein zu genießen, der hauptsächlich im Norden, in Vallehermoso und Hermigua angebaut wird. Eine Tapa von gebratenem Schweine- oder Ziegenfleisch gibt dazu die nötige Grundlage. Die berühmte Mojo-Sauce und Gofio geben dem Essen den richtigen Pfiff. Und Pfeifen ist sowieso eine Spezialität der Gomeros.
Die Pfeifsprache von La Gomera – Silbo Gomero – setzt heute die Muttersprache der Einwohner, das Spanische, in Pfiffe um. Zu Zeiten der Eroberung allerdings pfiffen die Eingeborenen sich ihre Nachrichten in ihrer damaligen Sprache zu. Da Pfiffe wesentlich weiter tragen als Rufe, hatten die Ureinwohner La Gomeras mit ihrer Pfeifsprache ein ungeheuer praktisches Kommunikationssystem entwickelt, das ihnen lange beschwerliche Wege die Schluchten hinauf und hinunter ersparte und in Gefahrensituationen auch eine Schnellwarnung oder rasche Hilfe ermöglichte. Im Zeitalter der Telekommunikation ist diese besondere Verständigungsart zwar überflüssig geworden, wird aber seit Jahren als Unterrichtsfach in den Inselschulen wieder gelehrt, um die Tradition zu bewahren.

Eine Sehenswürdigkeit auf La Gomera ist das „Castillo del Mar“. Vor knapp sieben Jahren eröffnete der Fotograf Thomas Müller, der seit vielen Jahren auf der Insel lebt, das „Castillo del Mar“ in Vallehermoso. Harte Arbeit und die Hilfe vieler fleißiger Hände und größere und kleinere Sponsoren waren erforderlich, um dieses Projekt fertigzustellen, das eine alte Bananenpackerei direkt am Atlantik in ein Kulturzentrum verwandelte. Momentan ist das Castillo leider geschlossen, soll aber so bald wie möglich wieder für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

BADESTRÄNDE
San Sebastián:
Schwarzer Sandstrand gegenüber dem Hafen. Die Hafenmole bietet bei jedem Wetter ausreichend Schutz. Playa de la Cueva: Kiesstrand hinter dem Tunnel. Playa de Avalo: Kiesstrand, 7 km außerhalb des Ortes.
Hermigua: Zwei Meerwasser-Schwimmbecken am Santa Catalina-Strand, da das Baden im Meer fast immer zu gefährlich ist. Playa de la Caleta: Sand-Kiesstrand, 7 km außerhalb, im Winter teilweise gefährlich.
Vallehermoso: Meerwasserbecken direkt oberhalb vom Strand, da Baden im offenen Meer zu gefährlich ist.
Alajeró: Schöner schwarzer Sandstrand, jedoch im Herbst und Winter wegen des Wellengangs sehr gefährlich.
Valle Gran Rey: Playa de la Calera: schwarzer Sandstrand mit teilweise hohem Wellengang. Playa del Inglés: Kiesstrand mit stärkerem Wellengang. Playa del Charco, auch „Baby-Beach“ genannt: eine seichte, sandige Lagune, besonders auch für Kinder und nicht allzu geübte Schwimmer geeignet. Playa de Vueltas: feiner schwarzer Sandstrand, geschützt beim Hafenbecken gelegen. Playa de las Arenas: Kiesstrand an der Mündung des Barranco de Argaga.
Santiago: Kiesstrand, im Schutz der Hafenmauer relativ gefahrlos. Playa del Medio: relativ geschützter Kiesstrand.

Sehenswert ist auch die Steilküste Los Organos: An der Nordspitze der Insel und nur auf dem Seewege erreichbar befinden sich Los Organos, überdimensionale Orgelpfeifen aus Basalt, die majestätisch aus dem Meer herausragen.

TAUCHEN
Bei dem stets angenehmen Klima ist La Gomera eine reizvolle Destination für Taucher zu jeder Jahreszeit und bietet viele Möglichkeiten für einen individuellen Urlaub abseits vom Massentourismus.
Im Gomera Dive Resort in der Anlage des Hotels Tecina sind nicht nur Hausgäste willkommen. Infos im Hotel Jardin Tecina, Club Laurel, Mo-Fr von 9.00 bis 10.00 Uhr direkt an der Basis, unter Tel. 922 145 887, per E-Mail: info@gomera-dive-resort.com
Ein zweites Dive Resort gibt es in Vueltas, Valle Gran Res. Infos im Internet unter www.gomera-dive-resort.com oder unter Tel: 922 895 902


WANDERUNGEN
Für Wanderfreunde hat der Goldstadt-Verlag die 46 schönsten Wanderungen beschrieben und eine aktuelle Wanderkarte herausgegeben.
Ebenfalls empfehlenswert ist der Rother Wanderführer von Klaus und Annette Wolfsperger, der unter dem Motto „Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen“ 50 ausgewählte Touren beschreibt (vollständig aktualisierte Auflage 2007).




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