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Von La Gomera in die Karibik im Ruderboot

Dem Atlantik ausgeliefert

3.000 Seemeilen, das sind rund 5.556 Kilometer – liegen vor den Teilnehmern der diesjährigen Ausgabe der „Talisker Whisky Atlantic Challenge“, der härtesten Ruderregatta der Welt.



Mums mit Mumm – Das Team „Yorkshire Rows“ bilden vier zweifache Mütter, alle mit Vollzeitjobs, die dennoch Zeit für die Vorbereitung und das Training gefunden haben. Janette (50), Frances (45), Niki (43) und Helen (43).
Fotogalerie© Ben Duffy
Mums mit Mumm – Das Team „Yorkshire Rows“ bilden vier zweifache Mütter, alle mit Vollzeitjobs, die dennoch Zeit für die Vorbereitung und das Training gefunden haben. Janette (50), Frances (45), Niki (43) und Helen (43).
23.12.2015 - La Gomera -
Der Atlantik lockt von jeher Abenteurer an, und Menschen überqueren diesen zweitgrößten Ozean der Erde seit Hunderten von Jahren. Die ersten taten es, um die Neue Welt zu entdecken, heute fahren vor allem Kreuzfahrt- und Cargoschiffe auf dieser Route. Doch es gibt einen besonderen Menschenschlag, der alle zwei Jahre das schier Unmögliche möglich macht, und den Atlantik allein mit Muskelkraft bezwingt. Es sind die Ruderer der härtesten Ruderregatta der Welt. Obwohl ihre Motive ganz unterschiedlich sind, haben sie alle gemeinsam, dass sie durch ihre Teilnahme an der „Talisker Whisky Atlantic Challenge“ Mittel für einen wohltätigen Zweck sammeln. Während der 40 bis 90 Tage, die sie auf See verbringen, gehen die Sportler an ihre physischen und psychischen Grenzen. 
Eine fast überdosiert wirkende Portion Abenteuergeist und das gemeinsame Ziel, sich selbst zu übertreffen, verbindet die 20 Ruderteams und sechs Solo-Ruderer, die am 20. Dezember von La Gomera aus gestartet sind. Die Route führt quer über den Atlantik bis nach Port St. Charles auf der Karibikinsel Barbados.
Die meisten Teilnehmer werden rund sechs Wochen unterwegs sein, für Solo-Ruderer kann die Überquerung bis zu 100 Tage dauern. In dieser Zeit sind die Ruderer in den etwa sieben Meter langen Ruderbooten tropischen Stürmen, riesigen Wellen, akutem Schlafmangel, drückender Hitze und dem psychischen Stress dieses gefährlichen Abenteuers ausgesetzt. Sie verbrennen rund 8.000 Kalorien pro Tag und werden während der Reise etwa 20% ihres Körpergewichts verlieren.
Die Ruderer sind dabei vollkommen auf sich selbst gestellt. Während der Überfahrt muss sparsam mit Essens- und Wasservorräten umgegangen werden. Zum Ausruhen bleibt wenig Zeit und Raum, geschlafen wird nach Plan, damit die Ruder nie stillstehen.
Auch dieses Jahr gingen wieder ganz unterschiedliche Teams an den Start. Die Teilnehmer kommen aus Südafrika, Großbritannien, Italien und den USA, und alle engagieren sich für wohltätige bzw. humanitäre Zwecke.
Da sind zum Beispiel Lauren (26), Bella (23), Olivia (27) und Georgina (23) aus England mit ihrem Viererteam „Row like a Girl“, die sich für Mädchenrechte engagieren.
Ebenfalls im Vierer sind Lee (46), Nigel (56), Paddey (30) und Cayle (29) unterwegs. Alle vier Ruderer des Teams „Row 2 Recovery“ sind beinamputiert und setzen sich für die Hilfe für Kriegsversehrte ein. 
Vier Männer treten das Abenteuer im Alleingang an, darunter der nur 19-jährige Callum Gathercole, der allerdings schon seit seinem neunten Lebensjahr rudert und zahlreiche Wettbewerbe gewonnen hat. 
Die erste Atlantiküberquerung im Ruderboot fand übrigens im Jahr 1966 statt. Der Schotte Sir Chay Blyth ruderte gemeinsam mit Captain John Ridgeway in einem offenen 20 Fuß Dingi über den Nordatlantik – allerdings auf einer anderen Route, nämlich von Cape Cod an der Küste von Massachusetts in den USA ostwärts bis zu den Aran-Inseln vor der Westküste Irlands. Die Reise dauerte 92 Tage, und ihre Geschichte bildet die Grundlage des heutigen Rennens, das erstmals 1997 stattfand und im Laufe der Jahre verschiedene Hauptsponsoren hatte. Seit 2011 ist es „Talisker Whisky“.
Infos zu allen Teams, ihre aktuellen Positionen sowie die Möglichkeiten, für die einzelnen Projekte der Ruderer zu spenden gibt es auf: 





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