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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Übersetzungsfunktion für bis zu 300.000 Sätze

„Yo silbo“ – Pfeifen per Smartphone

Auf La Gomera hat sich bis heute eine Form der El Silbo (span. „der Pfiff”) genannten Pfeifsprache der Guanchen erhalten. Die Ureinwohner der Kanarischen Inseln konnten sich damit über die vielen tiefen und weiten Schluchten der Vulkaninseln hinweg verständigen.



„Yo Silbo” – alte Tradition auf moderner Plattform
Fotogalerie© EFE
„Yo Silbo” – alte Tradition auf moderner Plattform
06.06.2014 - La Gomera - Nur wenige Silbadores (die Pfeifer) beherrschen heute noch diese Sprache, die mit Pfiffen verschiedener Tonhöhe und -länge zwei Vokale und vier Konsonanten in sehr vielen Varianten nutzt und damit alles beschreiben kann.
Seit die UNESCO El Silbo 1982 auf die Liste der zu schützenden Weltkulturgüter gesetzt hat, ist die Sprache wieder im Aufwind. An allen Grundschulen auf La Gomera wurde 1999 El Silbo als Wahlfach eingeführt, und ab dem Schuljahr 14/15 kann es nach einem Beschluss des kanarischen Bildungsministeriums auf der Insel auch als Pflichtfach unterrichtet werden. Zudem gibt es einen Verein namens Asociación Cultural y de Investigación del Silbo auf La Gomera, der sich der Erforschung und dem Erhalt der Sprache verschrieben hat.

„El Silbo” für alle

Nun hat sich eine Gruppe von kanarischen Programmierern gemeinsam mit dem Verein darangemacht, eine Smartphone-App zu erstellen, die es jedem ermöglichen sollte, El Silbo zu nutzen. Entstanden ist eine App für iOS und Android-Geräte namens „Yo Silbo”, die umfassend über die Geschichte der Sprache informiert, eine Anleitung zum Pfeifen gibt und als wichtigsten Teil eine Übersetzungsfunktion für bis zu 300.000 Sätze bereithält. Mit einem Baukastenprinzip kann man damit verschiedenste Sätze (mit Subjekt, Objekt, Prädikat oder über thematische Vorschläge aus verschiedenen Themenbereichen) zusammenstellen, die das Smartphone prompt in die Pfeifsprache übersetzt. Das Ergebnis kann entweder auf dem Handy abgespielt oder über soziale Netzwerke mit den Freunden geteilt werden.
„Yo Silbo” gibt es für 0,89 Euro im AppStore oder bei Google Play. Die Hälfte der Gewinne gehen laut den Herausgebern an Foresta, eine Stiftung, die sich um Aufforstung auf den Kanarischen Inseln bemüht.






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