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Ausgabe: Nr. 269 (24/2016) vom 21. Dezember 2016 - 10. Januar 2017
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Der „Mirador Sicasumbre“ liegt am Eingang der Naturparks Jandía

Erster Astro-Aussichtspunkt

Auf der Halbinsel Jandía am Eingang des gleichnamigen Naturparks zwischen den Ortschaften Pájara und La Pared befindet sich der erste und bisher einzige astronomische Aussichtspunkt der Kanarischen Inseln.



Am „Mirador Sicasumbre“ sind verschiedene astronomische Hilfsmittel installiert.
Fotogalerie© Cabildo Fuerteventura
Am „Mirador Sicasumbre“ sind verschiedene astronomische Hilfsmittel installiert.
04.03.2015 - Fuerteventura -
Der seit Dezember für den Publikumsverkehr freigegebene „Mirador Sicasumbre“ ermöglicht es Touristen, Schülern und Amateur-Astronomen, den von „Lichtverschmutzung“ weitgehend freien Himmel Fuerteventuras zu nutzen, um astronomische Beobachtungen zu machen. Zu diesem Zweck sind dort verschiedene einfache Instrumente zur allgemeinen Nutzung installiert, welche die Beobachtung der Sterne und der Bewegungen der Himmelskörper ermöglichen. Mit ihrer Hilfe können sich Besucher beispielsweise die astronomischen Größenverhältnisse klarmachen, die Sommer- und Wintersonnenwende sowie die Tag-und-Nacht-Gleiche bestimmen und die Funktionen einer Sonnenuhr kennenlernen. Informationstafeln in spanischer, englischer und deutscher Sprache informieren darüber hinaus über die geologischen und biologischen Besonderheiten der umgebenden Landschaft, erklären den Umgang mit den Instrumenten und helfen bei der Interpretation der Himmelsbeobachtungen. 
Darüber hinaus gibt es einen Sockel mit Standardvorrichtungen zum Aufstellen von Teleskopen und fotografischer Ausrüstung. Der „Mirador Sicasumbre“ ist der erste einer ganzen Reihe von astronomischen Aussichtspunkten, welche über die gesamte Insel verteilt errichtet werden sollen und verzeichnet schon wenige Wochen nach seiner Eröffnung durchschnittlich 300 Besucher pro Tag. 
Für Inselpräsident Mario Cabrera symbolisiert der astronomische Aussichtspunkt die enge Gemeinschaft der Wirtschaft Fuerteventuras mit der Natur und ihrer Erhaltung, im Gegensatz zu Entwicklungsmodellen, die auf Bauprojekten und der Förderung fossiler Brennstoffe beruhen.





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