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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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In Puerto del Rosario sind Fundstücke der Römersiedlung von Lobos zu besichtigen

Ausstellung archäologischer Funde

Im Inselarchiv (Archivo Insular de Fuerteventura) in Puerto del Rosario kann bis Ende November eine Ausstellung über die Ausgrabungsarbeiten auf der benachbarten Insel Lobos besucht werden.



Die Ausstellung ist im Archivo Insular de Fuerteventura in Puerto del Rosario noch bis Ende November zu sehen.
Fotogalerie© Cabildo Tenerife
Die Ausstellung ist im Archivo Insular de Fuerteventura in Puerto del Rosario noch bis Ende November zu sehen.
02.09.2015 - Fuerteventura -
In der Ausstellung „Lobos 1“ werden Fundstücke der Ausgrabungsstätte gezeigt, die nach Einschätzung der Archäologen belegen, dass dieser Ort seinerzeit saisonal von den Römern besiedelt wurde. Überreste von Mollusken, von denen rund 70.000 Schalen gefunden wurden, belegen nach Ansicht der Experten, dass sich die Römer seinerzeit an der Fundstelle niederließen, um Purpur herzustellen. Die Bedeutung des Fundes liegt darin, dass durch diese Ausgrabungen bewiesen werden könnte, dass die Kanarischen Inseln in Zeiten des Römischen Imperiums bereits als Ort für die Herstellung von Purpur entdeckt worden waren.
Die Ausgrabungen begannen 2012 und dauern noch an. In der Ausstellung werden die nach Einschätzung der Experten bedeutendsten Fundstücke gezeigt.
Die Ausgrabungsstätte „Lobos 1“ befindet sich am Strand La Calera im Südwesten des Inselchens Lobos und stellt die Überreste einer römischen Produktionsstätte für Purpur dar. Um einen großen Muschelhaufen herum wurden Keramikstücke von Amphoren, Küchen- und Geschirrgegenständen gefunden. Auch Mörser, Ambosse, Metallstücke wie Angelhaken, Nägel und diverse Überreste von Tieren, die vermutlich als Nahrung dienten, wurden gefunden.
Zu den auf Lobos gefundenen archäologischen Resten zählen Meeresschnecken des Typs Thais, aus denen der begehrte Purpurfarbstoff gewonnen beziehungsweise hergestellt wurde. Purpurschnecken wurden bereits von den Phöniziern zum Färben eingesetzt. Aus 12.000 Purpurschnecken ließen sich 1,5 Gramm des Farbstoffes gewinnen (Quelle: Wikipedia), was erklärt, warum dieser Farbstoff einer der teuersten der Welt ist. Im alten Rom trugen nur hochrangige Personen purpurfarbene Togen.
Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.





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