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Ausgabe: Nr. 275 (6/2017) vom 22. März - 4. April 2017
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Für Paläontologe José Sandoval ein kleines Wunder

Urzeitmollusken auf Fuerteventura

José Sandoval, Professor für Paläontologie an der Universität Granada, sprach im Rahmen eines Fachseminars auf Teneriffa über vulkanisches Material mit interessanten Fossilien, das aus den Tiefen des Ozeans bei Eruptionen auf Fuerteventura an die Oberfläche gebracht wurde.



Fossile Ammoniten im National Museum in Cardiff
Fotogalerie
Fossile Ammoniten im National Museum in Cardiff
11.05.2016 - Fuerteventura -
Fuerteventura, so Sandoval, sei die einzige der Kanarischen Inseln, bei deren vulkanischer Entstehung Fossilien aus dem Mesozoikum vom tiefen Ozeanboden an die Oberfläche gebracht wurden. Dabei handele es sich um versteinerte Ammoniten, eine ausgestorbene Teilgruppe der ausschließlich marin lebenden Kopffüßer, erklärte Sandoval im Rahmen des von Teneriffas Museen organisierten Seminars „Paläontologische Tatsachen zur Analyse und zum Verständnis des weltweiten Klimawandels“.
Das Besondere daran ist, dass die Kanarischen Inseln lange nach Ende des Mesozoikums und Aussterben dieser Mollusca entstanden.
Das Mesozoikum oder Erdmittelalter begann vor 252 Millionen Jahren, endete vor 66 Millionen Jahren und umfasst die Kreidezeit, den Jura und die Trias. Es begann mit einem ungeklärten Massenaussterben von Tieren und Pflanzen und endete mit dem Aussterben unter anderem der Dinosaurier sowie der Ammoniten, die auf 407 Millionen Jahre zurückdatiert werden.
Die älteste Kanareninsel Fuerteventura ist dagegen erst vor 22 Millionen Jahren – also 44 Millionen Jahre nach dem Aussterben der Ammoniten – entstanden.   
Trotzdem und erstaunlicherweise brachten die vulkanischen Eruptionen im Falle Fuerteventuras Material des tiefen ozeanischen Bodens mit versteinerten Ammoniten zutage.  
José Sandoval erklärte, es handele sich um die Art von Ammoniten, die auch in der Betischen Kordillere, dem südspanischen Gebirgszug, und auch im Westen Marokkos im Atlas-Gebirge vorkommen.





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