26 Menschen starben während der Osterwoche auf Spaniens Straßen
(von Wochenblatt)
Die wenigsten Todesopfer seit 1965
Während der „semana santa“, der Osterwoche, wurden bei Verkehrsunfällen auf Spaniens Straßen 26 Personen tödlich verletzt.
Madrid - Das ist die niedrigste Zahl von Todesopfern seit 1965, nachdem die Generaldirektion für Verkehr DGT 1959 mit der Aufzeichnung dieser Daten begonnen hatte. Es sind 19 Verkehrstote weniger als im vergangenen Jahr, wo 45 Personen bei Verkehrsunfällen starben. María Seguí, Generaldirektorin für Verkehr, verkündete diese Daten, die sie als sehr positiv bezeichnete. Dabei stellte sie Zahlen aus der Vergangenheit gegenüber und wies darauf hin, dass in der semana santa des Jahres 1992 173 Menschen auf den Straßen starben.
Insgesamt ereigneten sich heuer 23 tödliche Verkehrsunfälle, allesamt auf Landstraßen, bei denen 26 Personen starben, während 78 schwer verletzt wurden, 121 weniger als im vergangenen Jahr. Allerdings ist auch die Zahl der Autofahrten zurückgegangen und zwar um 6,11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, dieser Prozentsatz liegt jedoch bedeutend unter dem prozentualen Rückgang der Todesopfer. In der Osterwoche fanden nach Angaben der Generaldirektion für Verkehr 11,942 Millionen Autofahrten statt.
Die Direktorin für Verkehr unterstrich, dass man trotz des guten Ergebnisses 26 Todesopfer nicht positiv nennen dürfe, denn immerhin hätten 26 Menschen ihr Leben verloren. Als positiv sei jedoch zu bezeichnen, dass unter den Verunglückten kein einziger Motorradfahrer ums Leben gekommen sei, der keinen Schutzhelm trug. Von den 13 Personen, die bei den Unfällen in ihren PKWs starben, hatte eine den Sicherheitsgurt nicht angelegt, und bei den beiden Todesopfern, die mit einem Kleinlieferwagen verunglückten, fuhr ebenfalls eines ohne einen Sicherheitsgurt.