Yanis Varoufakis, für wenige Monate Finanzmister Griechenlands, hat während seiner Amtszeit, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise seines Landes, mehrfach für Skandale gesorgt. Jetzt hat er seine Erinnerungen an diese Zeit veröffentlicht und ist dabei mit der spanischen Regierung besonders hart ins Gericht gegangen. „Sie haben geschrien und mit den Füßen getrampelt, um eine Einigung zu verhindern“, berichtet er wörtlich und rechnet mit Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, dem Internationalen Währungsfonds, aber ganz besonders mit seinem damaligen spanischen Amtskollegen, Luis de Guindos, ab.
„De Guindos war der „Cheerleader“ von Schäuble, stets zu dessen Diensten und bereit, auch die Drecksarbeit zu machen, um dessen Wohlwollen zu gewinnen“, erinnert er sich Varoufakis heute an seine nur 162 Tage lange Amtszeit.